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The Lost Crown - A Ghosthunting Adventure: Review

  Personal Computer 

Verpackungen von Spielen sind wie Basarhändler. Sie schreien uns regelrecht entgegen, wie toll doch die Ware sei, die da angeboten wird. Denn dick prangen auf den Games grosse Sticker mit Zitatphrasen anderer Tester, die sich förmlich überschlagen mit Lobesworten. So sieht das auch auf der Hülle des Adventures The Lost Crown aus. Es könne gar als das beste Horror-Abenteuerspiel aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen. Trägt da jemand zu dick auf oder halten wir da wirklich ein Kleinod in den Händen?


Manchmal läuft es eben mal so richtig blöd im Leben. Unabsichtlich geraten euch brisante Firmengeheimnisse eures Arbeitgebers in die Hände. Fotos, auf denen geisterhafte Wesen erahnt werden können. Da sträuben sich euch die Nackenhaare und ihr flieht lieber, als zur Rücksprache mit eurem Chef zu gehen. Ihr übernehmt die Geschicke dieses Mitarbeiters Nigel Danvers, flüchtet in die kleine Hafenstadt Saxton an der englischen Küste und mietet euch in der Harbour Cottage ein. Eine Bruchbude, bei der die Tapeten sich bereits von den Wänden lösen. Fliessend Wasser gibt es auch nicht nur aus dem Wasserhahn.

Doch euer Chef Mr. Hadden hat euch rasch ausfindig gemacht und sendet euch ein Paket. Der Inhalt: eine komplette Ausrüstung zum Geisterjagen. Das verwundert auch bald gar nicht mehr, denn die Einwohner der kleinen Stadt geben euch einige merkwürdige Hinweise, zudem verschwinden Haustiere scheinbar spurlos und seltsame Ereignisse in den Häusern häufen sich. Geschirr fällt aus den Regalen, Bücher scheinen sich selbst zu schreiben, hier gruselt es an vielen Ecken und Enden. Und ihr geht auf die Gespensterjagd, fotografiert alte Möbel, versucht Schattenwesen zu filmen, nehmt mit dem Rekorder Stimmen aus dem Jenseits auf und haltet sogar nervenaufreibende Séancen ab. Natürlich gilt es dabei dann noch, verschiedene Rätsel zu lösen, deren Anspruch sich spürbar im Spielverlauf steigert. Mal gilt es, einen Raum nach einer spukreichen Nacht nach Veränderungen abzusuchen, dann wiederum müsst ihr mysteriose Symbole entziffern oder Statuen korrekt ausrichten. Nicht unbedingt eine Ansammlung neuartiger Aufgaben, doch die bewährte Rätselkost unterhält gut und hat auch eine ausreichende Vielfalt zu bieten.

In gewohnter Manier klickt ihr euch durch die verschiedenen Umgebungen. Eure zur Verfügung stehenden Geisterjägerutensilien können ebenso einfach genutzt werden. Lediglich bei den Gesprächen gibt es keine Funktion zur Unterbrechung der Dialoge. Das hätte man sicherlich komfortabler lösen können. Auch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit wird nicht jedem Adventure-Fan gefallen. Denn einige Bereiche sind durch das Platzieren von Objekten für euch nicht zugänglich, solange ihr nicht bestimmte Aufgaben erledigt habt oder euch gewisse Informationen noch fehlen.

The Lost Crown - A Ghosthunting Adventure
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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 20 Jul 2009 @ 16:18
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