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The Matrix - Path of Neo: Review

  Personal Computer 

Es gab eine Zeit, als der Name Shiny Entertainment bei Spielern einen sehr guten Ruf innehatte. Noch heute erinnern wir uns mit viel Freude an Titel wie MDK, Earthworm Jim oder Sacrifice. Das Team hatte stets ganz eigene Ideen und brachte oftmals Schwung in die Branche. Selbst das rasch auf dem Index gesetzte Messiah hatte trotz technischer Schwächen einige interessante Ansätze zu bieten. Gerade im Genre der Action-Adventures liess Shiny Entertainment immer wieder aufhorchen. Nach dem - vermutlich durch immensen Zeitdruck entstandenen - eher schwach geratenen Enter the Matrix hat das Team nun die Möglichkeit, ihren Ruf wieder auf Hochglanz zu polieren, denn mit The Matrix: Path of Neo veröffentlichten sie ein interessantes Stück Software für alle Fans der Film-Trilogie. Doch haben die Architekten der Matrix diesmal gute Arbeit geleistet?


Es ist schon irgendwie sehr seltsam. Da sitzen wir vor unserem Rechner und sehen unserem virtuellen Abbild zu, wie er in einer Welt, die nur auf unserem Computer existiert, in eine andere erschaffene Welt hineingleitet. Hinein in die Matrix natürlich. Frei nach dem Motto ?Doppelt hält besser?, oder wie? Die ersten Momente des Spiels sind wie ein Erinnerungsflashback für uns. Morpheus bietet uns die rote und die blaue Pille an, wir entscheiden uns natürlich für diejenige, welche uns den Hasenbau von innen zeigen wird. Viele Szenen des ersten Teils huschen an unserem Auge vorüber, wild und eher zusammenhanglos geschnitten.

The Matrix has you?

Letztlich gleitet Neo als Computerfigur nahezu ohne Vorwarnung in die Matrix hinein und steht in der Eingangshalle eines Gebäudes, welches frappierend demjenigen ähnelt, wo seinerzeit Morpheus gefangen gehalten wurde. Und schwupps, schon gleiten die Aufzugtüren auf und heraus huschen zwei Wachbeamte. Rasch mit ein paar Tritten erledigt, kein Problem. Doch wieder steigt aus den Aufzügen ein neues Begrüssungskomitee. Das Spielchen setzt sich fort, bis wir schlussendlich keine Chance mehr gegen schwer bewaffnete Polizisten mit Schilden habe und zu Boden sinken. Rasch wird klar: Hier ist ordentlich was los, denn Kampfsporteinlagen, wilde Schiessereien und Slow-Motion-Animationen der oft übermenschlich agierenden Akteure wechseln sich in schneller Reihenfolge ab. Herzlich Willkommen in der Matrix!

Bei der folgenden Wahl des Schwierigkeitsgrades habt ihr endlich die erste Verschnaufpause erreicht. In The Matrix: Path of Neo werdet ihr dazu nur selten Gelegenheit finden, denn das Spiel speichert automatisch an festgelegten Punkten. Habt ihr eine Mission nicht erfolgreich bewältigt, müsst ihr von vorne beginnen. Wer glaubt, dass in diesem Spiel lediglich nur die Filmhandlung nachgespielt wird, der irrt. Zwar werdet ihr häufig Umgebungen und Geschehnisse wiedererkennen aus den drei Filmen, doch nahezu genauso oft findet ihr euch an Orten wieder, die es so im Film nie zu sehen gab. Dazu gehören auch die umfangreichen Trainingsprogramme, bei denen ihr beispielsweise gegen Samurais antreten dürft.

The Matrix - Path of Neo
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Markus Grunow

The-Matrix---Path-of-Neo


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Markus Grunow am 11 Dez 2005 @ 01:31
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