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The Next BIG Thing: Review

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Mit The Next BIG Thing wollen die Entwickler von Pendulo Studios am grossen Erfolg vergangener Tage anknüpfen. Ob der Sprung in ein neues Szenario samt bisher unbekannten Charakteren bei diesem Unterfangen hilfreich ist, verraten wir euch in diesem Test.

Monströses Abenteuer

Ohje, ob das klappt? Diese oder ähnliche Fragen haben sich viele Adventure-Fans gestellt, als das Team von Pendulo Studios mit The Next BIG Thing ihr neuestes Projekt ankündigten. Immerhin war die Erwartungshaltung nach der erfolgreichen Runaway-Trilogie enorm. Und anstatt einfach ein weiteres Abenteuer mit den bewährten Charakteren wie Brian Basco und seiner Gina abzuliefern, schicken die Entwickler ihre Fans sogar in ein komplett neues Szenario. Es ist daher nachvollziehbar, dass zunächst ein wenig Skepsis in der Luft lag.

Ohne an dieser Stelle bereits allzu viel vorwegzunehmen: Die Skepsis hat sich - zumindest grösstenteils - in Wohlgefallen aufgelöst. Das liegt gleich an mehreren Faktoren. Da wäre zum einen das herrlich abgedrehte Szenario von The Next BIG Thing. Ihr schlüpft abwechselnd in die Rolle des egozentrischen Sportjournalisten Dan Murray und der leicht schizophrenen Nachwuchsreporterin Liz Allaire. Vor allem die junge Frau zaubert euch mit ihren durchgeknallten Monologen immer wieder einen Schmunzler ins Gesicht. Apropos durchgeknallt: Das besagte Duo ist einem ganz grossen Ding auf der Spur. Irgendwas stimmt nicht so recht in der Branche der Horrorfilme im Amerika der 1950er-Jahre. Und damit ist nicht gemeint, dass sich in diesem fiktiven Szenario anstatt menschliche Schauspieler echte Monster als Kassenmagneten durchgesetzt haben. So trefft ihr unter anderem auf einen Wissenschaftler im Körper einer mutierten Fliege, bekommt es mit einem Frankenstein-Verschnitt zu tun und müsst euch mit fleischfressenden Pflanzen herumschlagen, die als Wachhunde ihren Dienst verrichten.

The Next BIG Thing Bild
Mittendrin in diesem Durcheinander steht der erfolgreiche Filmemacher FitzRandolph, seines Zeichens ebenfalls ein Monster. Und irgendwas scheint mit diesem Kerl nicht zu stimmen. Bevor wir jedoch zu viel verraten, ziehen wir an dieser Stelle lieber die Bremse. Fakt ist aber, dass dieses Monsterszenario nicht nur herrlich abgedreht, sondern auch erfrischend unverbraucht daherkommt. Alles ist in sich stimmig aufgebaut, bietet unterhaltsame Dialoge, skurrile Charaktere und den aus der Runaway-Trilogie bekannten Humor. Ausserdem haben sich die Entwickler eines Kniffs bedient, um die Spannung bis zum Finale hochzuhalten. Das Adventure ist in mehrere Kapitel und Zwischenziele unterteilt, die euch mithilfe eines Sprechers und kinoreif inszenierter Filmchen vorgestellt werden. Auf diese Weise habt ihr immer kleinere Etappen vor euch, was vor allem Einsteiger bei der Stange halten dürfte. Allerdings wollen wir auch nicht verschweigen, dass das Finale etwas enttäuschend ausfällt. Hier hatten wir auf einen echten Knalleffekt gehofft, der jedoch ausblieb.

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Andre Linken

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Andre Linken am 15 Feb 2011 @ 11:20
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