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The Night of the Rabbit: Review

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Daedalics Adventures zeichnen sich meist durch drei Dinge aus: Liebevolle, handgezeichnete Grafik, stimmungsvolle Musik und Vertonung sowie eine abgefahrene Geschichte. In The Night of the Rabbit wird letzteres gegen eine fantastische, magische Welt ausgetauscht. Dass Daedalic aber auch das beherrscht, haben sie mit The Whispered World und Satinavs Ketten bereits bewiesen. The Night of the Rabbit ist da keine Ausnahme.

Der Marquis erwartet dich

Im bis vor kurzem noch als "The Rabbit's Apprentice" betitelten Point-and-Click-Adventure übernehmt ihr die Rolle des jungen Jeremias Haselnuss, der in den letzten zwei Tagen der Sommerferien in ein besonderes Abenteuer stolpert. Der Marquis de Hoto, ein menschengrosser Hase und Zaubermeister, erscheint dem kleinen Helden und bietet Jeremias an, ihn auszubilden. Mit Zauberhut, -stab und -münze im Gepäck, macht sich Zauberlehrling Haselnuss auf, die fantastische Welt der Baumläufer zu erkunden. Was zunächst wie eine Folge der Hörspielserie "Die fünf Freunde" wirkt, entpuppt sich im späteren Verlauf als grösseres Abenteuer, als zunächst angenommen. Neben grimmig daherschleichenden Echsen schwebt in der Parallelwelt von Mauswald eine unterschwellige Gefahr in der Luft. Dennoch wirkt The Night of the Rabbit insbesondere zu Beginn deutlich kindgerechter als noch Edna Bricht Aus, und wird daher vielleicht sogar den einen oder anderen Spieler verschrecken, der lieber auf bierernste, düstere Geschichten steht.

Handgezeichnete Schönheiten

Die fantastische Welt von Mauswald, in der ihr euch grösstenteils bewegt, wird mit wunderschönen, handgezeichneten Hintergründen zum Leben erweckt. Oft bewegen sich auch kleinere Details innerhalb der Szenerie, sodass die Umgebung lebendig wirkt. Die Wasser- und Lichteffekte tun ihr Übriges dazu, um euch in die magische Welt zu ziehen. Leider können die Figurenanimationen da nicht ganz mithalten. Natürlich sind die Charaktere auch in diesem Daedalic-Spiel kreativ designt und mit vielen kleinen Details gespickt, doch in der Bewegung wirken die Figuren oftmals etwas hölzern. Ein paar mehr Animationsstufen hätten es hier und da sein können, so fehlt es den Szenen ab und zu an Dynamik. Die wird an wenigen Stellen durch kleine Filmsequenzen erzeugt, die es den Entwicklern ermöglichen, die Geschehnisse durch gezielte Zooms in die Umgebungen und durch bessere Animationen der Figuren hervorzuheben. Diese Sequenzen orientieren sich stilistisch an der Spielgrafik, was zwar die Möglichkeiten einschränkt, dafür aber auch keinen Stilbruch entstehen lässt. Eine technische Meisterleistung sind diese Filmschnipsel aber nicht.

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Patrik Nordsiek


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Patrik Nordsiek am 05 Jun 2013 @ 16:27
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