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The Omega Stone: Review

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Es scheint fast so, als ob die klassischen Adventures eine Art Mini-Comeback hätten, denn in letzter Zeit erscheinen wieder mehr Spiele dieser Gattung. Auch das Adventure The Omega Stone aus dem Hause The Adventure Company gehört zu dieser Spielegattung und setzt handlungstechnisch direkt an den Vorgänger Riddle of the Sphinx an.



Startet ihr das Spiel zum ersten Mal, führt ein Intro die Spieler, die den Vorgänger nicht gespielt haben, zunächst in die zurückliegenden Geschehnisse ein und bietet auch allen anderen noch einmal einen kurzen Rückblick. Ihr erwacht auf einer Liege in einem Stoffzelt und euer Kollege Sir Gil Blythe Geoffreys, ein Archäologe und Schriftendeuter, erzählt euch, was geschehen ist: Ihr habt das Rätsel der Sphinx gelüftet und konntet dadurch in eine Kammer innerhalb der Sphinx gelangen. Dort befand sich eine alte Schatztruhe, in der ihr eine Schriftrolle aus längst vergessener Zeit gefunden habt. Leider war die Schatztruhe mit einem Fluch belastet und ihr wurdet beim Berühren der Innenseite der Truhe, die zudem ein gleissendes, goldenes Licht ausstrahlt, mehrere Meter durch die Luft geschleudert und bliebt daraufhin bewusstlos liegen. Sir Geoffreys hat bereits, während ihr bewusstlos wart, einen Grossteil der Schriftzeichen entziffern können und ist auf eine Prophezeiung gestossen, die das Ende der Welt andeutet. Der Omega Stone soll weiteres Licht in das Dunkel der Prophezeiung bringen und so bittet euch Sir Geoffrey den Omega Stone zu finden. Die einzige Möglichkeit, dieses Artefakt zu finden und zu bergen, stellen sechs weitere mysteriöse Steine dar, die ihr an den geheimnisvollsten Orten der Welt sucht. So führt euch eure Suche unter anderem auf die Osterinseln, ins Bermuda-Dreieck, nach Stonehenge oder in das sagenumwobene Atlantis. Ihr könnt bei eurer Reise auch Blicke auf Ausgrabungsstätten werfen, die normalen Touristen noch gar nicht zugänglich sind.

Die Geschichte des Adventures wird nur sporadisch erzählt und man lässt euch über manche Details einfach im Dunkeln. Gesprächspartner tauchen auch nur sehr selten auf; die meiste Zeit verbringt ihr mit Lesen und nochmals Lesen. So findet ihr gelegentlich recht umfangreiche Tagebücher von Personen, die einem Geheimnis sehr nahe gekommen waren, und müsst zahlreiche Briefe und Notizzettel nach versteckten Hinweisen durchkämmen. Einmal lesen reicht da manchmal nicht aus!

Das Strickmuster der Rätsel unterscheidet sich jedoch von dem anderer Adventures: So findet ihr nicht nur tonnenweise Gegenstände, die ihr einstecken und mitnehmen könnt, sondern besitzt zudem einen Fotoapparat, mit welchem ihr alles andere fotografieren könnt und es damit später griffbereit habt. Dabei könnt ihr nicht nur relevante Dinge, wie Steintafeln mit Hieroglyphen, fotografieren, sondern auch von jedem noch so irrelevanten Ding, wie zum Beispiel einer Kaffeedose, ein Bild machen. Aber diese Kamera habt ihr auch bitter nötig, denn manche Rätsel sind extrem schwer und ihr müsst Unmengen von Puzzleteilen zusammenfügen, nur um verzwickte Mechanismen bedienen oder verschlossene Türen öffnen zu können, so dass mir der Schwierigkeitsgrad mancher Rätsel als sehr fordernd bis fast unmöglich erscheint. Ihr solltet beim Spielen also jeden Ort genauestens unter die Lupe nehmen und am besten überall mehrmals nachschauen, denn viele wichtige Gegenstände sind klein und sehr unauffällig in der Landschaft platziert worden. Zudem sind in dem Spiel immer wieder kleine Fallen eingestreut, die euch von einer Sekunde auf die andere ins digitale Jenseits jagen: So findet ihr zum Beispiel auf den Osterinseln einen Sprengsatz, der euch, egal wo ihr ihn auch zündet, in den Tod schickt. Was lehrt uns das? Du sollst vorsichtig mit der Natur und archäologischen Fundstätten umgehen!

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 11:56
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