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The Partners: Review

  Personal Computer 


Nach dem x-ten Addon zu Die Sims wurde es auch langsam Zeit für einen Konkurrenten.

Ubi Soft

bringt mit

The Partners

einen Mitstreiter um die Krone im Genre der Simulationen. Ob das Game dem Erfolg der Sims gefährlich werden kann, lest Ihr in unserer Review.



Story

Viele werden es kennen, das wohl meistverkaufteste Simulationsspiel aller Zeiten: Die Sims. Ebenso viele werden sicherlich auch von der Anwaltsserie Ally McBeal gehört haben. Wirft man diese beiden Komponenten zusammen, erhält man das neue Werk aus dem Hause Ubi Soft. Im Spiel The Partners gilt es, eine kleine, eine mittelgrosse oder eine grosse Anwaltskanzlei zu führen, wobei nicht die Wirtschaftlichkeit der Kanzlei sondern die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere die Hauptrolle spielen.

Während des Spiels werden dem Spieler einige Aufgaben gegeben, die es möglichst präzise zu lösen gilt. So soll man zum Beispiel schnell dafür sorgen, dass die hübsche Kollegin mit dem Angestellten aus dem Nachbarbüro einen heißen Flirt eingeht. Doch wehe der Chef merkt etwas... .

Gameplay

Gesteuert wid The Partners ausschliesslich mit der Maus. Lediglich die Pfeiltasten übernehmen die Aufgabe der Blickrichtung.

Zu Beginn des Spiels hat der Spieler zunächst das Tutorial zu überstehen. Dieses stellt wirklich keine große Herausforderung dar. Ein paar Büroräume gilt es einzurichten (mit Schreibtisch und Couch), danach bewegt man seine Figur zum Arbeiten und schon ist der Anfang fast geschafft.

Langsam wird auch der erste Eindruck, dass dieses Spiel leider ein wenig an der Realität vorbeigelaufen ist, immer klarer. Inmitten von dudelnder Soap-Opera-Musik hat der Spieler nun die ihm gestellten Aufgaben zu lösen. Sei es, den gutaussehenden Büronachbarn zum lachen zu bringen, mit ihm ein Tänzchen zu wagen oder einfach nur zu reden, oder den faulen Angestellten im Büro gegenüber zur Arbeit zu bewegen.

Diese Art von Gameplay lässt schnell das Moto des Spiels klar werden: Irgendjemand muss ja den Laden schmeissen. In drei unterschiedlichen Kampagnen hat der Spieler sein Können als Kuppler, Manager, Führungskraft und Liebhaber unter Beweis zu stellen. So gilt es zum Beispiel den Sohn des Bosses der größten Kanzlei der Stadt zu unterstützen, seine geheime Beziehung zu einer Mitarbeiterin aufrecht zu erhalten und die Kanzlei nach ganz oben zu führen. Achtet man nicht auf die Überwachungskamera oder den Bediensteten des mächtigen Vaters, kann das Spiel ein schnelles Ende finden. Seinen Augen ist unter allen Umständen auszuweichen.

Verschiedene Fähigkeiten, die clever mit dem derzeitigen Gemütszustand zu kombinieren sind, bilden den Charakter der Figur. Der Spieler hat die Möglichkeit, seine Kolleginnen oder Kollegen entweder anzuschreien, mit ihnen zu flirten, einen kleinen Plausch zu halten, ihnen einen Witz zu erzählen oder einfach nur anzusprechen. Um den jeweiligen Gemütszustand eines jeden Charakters zu verbessern muss der Spieler gewisse Gegenstände kaufen. So wirkt sich zum Beispiel der Kauf eines kleinen schmutzigen Heftchens positiv auf des Charakters Libido aus.

Grafik

In den nach amerikanischem Einrichtungssystem platzierten Parzellen-Büros wirken die Charaktere weniger wie Spielfiguren, als wie ein Rudel umherirrender Zombies. Bewegungsabläufe wurden teilweise sehr stockend und unsymmetrisch dargestellt. Die Texturen der Spielfiguren lassen ebenfalls sehr zu wünschen übrig, so sieht man zum Beispiel die Hand eines Charakters eher als fleischfarbenen Klumpen. Gefühle und Gemütszustände der Charaktere werden übersichtlich in einer Art Sprechblase, die über dem Kopf schwebt, geäussert. Diverse Gesten und Bewegungen sind ein wenig zu übertrieben ausgefallen. Erzählt die Spielfigur einen Witz, so erscheint der Körper mehr als eine Gummipuppe, als ein menschlicher Körper. Eine weitere mögliche Aktion im Spiel lässt sich einem die Frage stellen, ob dies nun ein derber Gag oder einfach ein Fehler ist: Gibt man einer männlichen Spielfigur die Anweisung die örtlichen sanitären Anlagen aufzusuchen, geht das Vergnügen los. Mann verrichtet sein Geschäft nämlich nicht in Sitzhaltung, sondern uriniert was das Zeug hält auf die komplette Einrichtung des Örtchens. Im Allgemeinen fiel die Grafik eher mager aus und bietet im Gegensatz zum grossen Konkurrenten Die Sims keinerlei Neuerung.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:00
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