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The Rockin' Dead: Review

  Personal Computer 

Ihr seid mit Vixen oder Girlschool auf den Ohren aufgewachsen und wart euch auch seinerzeit nicht zu schade, Lula 3D zu spielen? Dann solltet ihr prädestiniert für das Adventure The Rockin' Dead sein. Das Point 'n' Click-Abenteuer bietet mittels der 3D-Anaglyph-Technologie 3D-Effekte. Also Brille auf, Kopfschmerztablette eingeschmissen und los geht die headbangende Reise.

Blutige Hacken in 3D!

Ihr übernehmt die Kontrolle über Alyssa, die Frontfrau der Metal-Girlband Deadly Lullabyes. Auf dem Weg zum Proberaum entdeckt ihr eine Einladung zum Creator's Creation Festival. Kurzerhand erzählt ihr eurer Bassistin und eurer Schlagzeugerin davon und die Begeisterung, endlich wieder auftreten zu können, ist auch gross. Dummerweise ist euer Bandbus derzeit nicht fahrtüchtig. Also macht ihr euch auf, die Kiste zu reparieren. Endlich geschafft, macht ihr euch auf den weiten Weg. Natürlich kommt ihr niemals an, denn auf einer kurvigen Gebirgstrasse kommt es zum Unfall und ihr steht plötzlich ganz alleine in der Gegend. Von euren Bandmitgliedern und eurem Equipment fehlt jede Spur.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt das Abenteuer so richtig. Untote Zombies und Skelette werden euch auf eurer Reise begegnen, geisterhafte Erscheinungen und viel Humor sind eure Wegbegleiter. Hinsichtlich der Handhabung entpuppt sich The Rockin' Dead als absolut typischer Vertreter seiner Zunft. Alyssa steuert ihr komplett mit der Maus. Mögliche Aktionen werden euch mittels des kontextsensitiven Cursors angezeigt, sei es eine Dialogoption oder ein Gegenstand, der in das Inventar aufgenommen werden kann. Apropos Inventar: Dieses lässt sich einklappen, was ihr auch grundsätzlich machen solltet, da euch sonst wichtige Objekte auf dem Boden entgehen könnten. Sonst lauft ihr euch die Hacken blutig, weil ihr ein entscheidendes Objekt schlichtweg nicht sehen könnt. Apropos blutige Hacken: Mit dem aktuellen Patch kann Alyssa auch schneller reisen, in unserem Test hatten wir dieses Vergnügen jedoch noch nicht.



Der Rot-Grün-3D-Effekt, welchen ihr vielleicht noch aus frühen Jahren kennt, ist gelungen. Schon nach kurzer Zeit gewöhnen sich die Augen an das ungewohnte Bild und ihr habt tatsächlich einige nette Effekte zu bewundern. Allerdings solltet ihr nicht länger als 20 bis 30 Minuten in diesem Modus spielen, denn nach dieser Zeitspanne fing zumindest bei uns das Kopfweh an. Also gingen wir zwischenzeitlich in den 2D-Modus über und verzichteten auf die Effekte. Für Augen-Entspannung sorgen gelegentliche Zwischensequenzen im Schwarz-Weiss-Stil. Dadurch wird zudem der B-Movie-Look extrem verstärkt - man hat ständig das Gefühl, das man sich in einem Autokino in den 1950er Jahren befindet und einen Schinken sieht, der zwar ernst gemeint, aber irgendwie dann doch eher witzig geraten ist.

The Rockin' Dead
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 15 Mai 2011 @ 19:16
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