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The Secret World: Review

  Personal Computer 

Mit dem MMORPG The Secret World wollte Funcom für Aufsehen sorgen. Immerhin verzichtete man vollständig auf Klassen oder Stufen und lässt dem Spieler somit grosse Freiheiten, ohne festgezurrte Charakterentwicklungen und deren entsprechenden Beschränkungen. Alle spielbaren Charaktere sind Menschen, nur die Wahl der Geheimgesellschaft zu Beginn lässt euch in ein unterschiedliches Startgebiet einziehen.

Alle Mythen sind wahr - zumindest hier

Als Templar beginnt ihr dabei in Europa, die Dragon lassen euch den Spielstart in Asien erleben, und sollte eure Wahl auf die Illuminati fallen, bekommt ihr anfänglich die USA geboten. Doch diese Tutorials halten euch maximal eine Dreiviertelstunde auf, dann stehen euch die Möglichkeiten der komplett offenen Welt zur Verfügung. Gespielt wird in der Gegenwart - zumindest wenn man davon absieht, dass viele Mythen, Legenden, fantastische Geschichten und Verschwörungstheorien der letzten Jahrhunderte zur Wahrheit geworden sind.

Direkt von Beginn an merkt man, dass die Quests nicht bloss abzuarbeiten sind. Vielmehr hat man viele der Aufgaben geschickt miteinander verwoben, so dass interessante Geschichten und kleinere Episoden entstehen. Das erhöht die Atmosphäre enorm. Gleichwohl sollte man sich aber auch die Zeit nehmen, der Story zu folgen und die Dialoge mit den jeweiligen Gesprächspartnern nicht gleich wegzuklicken. Die Vertonung ist sehr gut gelungen, die Sprecher wirken glaubwürdig und nie gelangweilt. Mehr als sechs Quests lassen sich nicht gleichzeitig verfolgen. Dabei nehmen die Hauptmissionen in drei Kategorien natürlich einen festen Bestandteil ein.



Drei verschiedene Kategorien sorgen bei den Hauptmissionen für Vielfalt beim Spielen. Zum einen wären da die actionreichen Abschnitte, in denen ihr in mehreren Stufen gegen Monster kämpft. Dann wiederum seid ihr eher auf leisen Sohlen unterwegs und versucht, ohne entdeckt zu werden, in Computersysteme einzudringen, Überwachungskameras zu überlisten oder mit Hilfe von gestohlener Kleidung im Feindgebiet Informationen zu beschaffen. Die eher auf Rätsel designten Investigativmissionen beschäftigen euch die meiste Zeit. Hier gilt es, auf Webseiten nach dem Schlüssel zur Lösung zu suchen und auch mal um die Ecke zu denken, um schlussendlich zur Quest-Bewältigung zu gelangen. Die Quests sind fast durchweg gut gestaltet, zuweilen sehr anspruchsvoll, aber erfreulicherweise niemals unfair. Besonders gut gefallen haben uns ein paar richtig düstere Abschnitte, die an herrliche Thief-Tage erinnern.

Für das Abschliessen von Missionen oder für die Beseitigung fieser Monstren erhaltet ihr wie üblich Erfahrungspunkte. Diese füllen am unteren Bildschirmrand einen Balken. Nach und nach erhaltet ihr so Kraft- und Fähigkeitspunkte. Die Kraftpunkte dienen der Optimierung eurer Waffenfertigkeiten in neun Bereichen. In einem Ringmenü könnt ihr nach und nach weitere Kreise mit aktiven und passiven Kräften aktivieren, respektive verbessern. Die optimale Zusammenstellung zwischen sieben aktiven und entsprechenden passiven Kräften ist anfänglich noch schwierig, aber bietet auch sehr vielfältige Möglichkeiten. Was uns gerade in der Anfangszeit sehr gestört hat, sind die vielen Abkürzungen bei den Mouse-over-Erläuterungen. Da war nicht immer sofort klar, was mit den Kurzformen gemeint war.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 24 Sep 2012 @ 18:21
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