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The Ship: Review

  Personal Computer 

Innovative Spiele fristen oftmals ein Schattendasein. Doch Entwickler Outerlight will mit seinem Erstlingswerk The Ship nicht zu dieser Kategorie gehören. Anfang Juli veröffentlichten die Entwickler die Multiplayer-Version per Steam, Ende des Jahres schieben sie eine Solo-Variante mit Story nach. Wir haben uns ein Ticket gekauft und sind schon jetzt über die sieben Weltmeere geschippert!

"Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön!" Wir alle kennen diesen Spruch und möchten bestimmt alle einmal im Leben eine Kreuzfahrt auf einem Luxusliner mit allem Schnickschnack mitmachen. Doch für die sich an Bord befindlichen Personen in The Ship gilt dieser Satz nicht. Frei nach dem Brettspiel Cluedo oder dem Film Murder by Death werdet ihr in The Ship zum Mörder. In jeder Spielrunde bekommt ihr per Zufallsgenerator eine Person zugewiesen, die ihr auf heimtückische Art und Weise ins Jenseits befördern müsst. Wie ihr das anstellt, ist euch überlassen. Doch Vorsicht: Gleichzeitig hat ein anderer Mitspieler ebenso den Auftrag bekommen, jemanden zu töten und der Nächste könntest Du sein! Wenn ihr euch also durch die insgesamt sechs Schiffe, die es in The Ship gibt, schleicht und diese vom Bug bis zum Heck nach eurem Opfer durchsucht, solltet ihr immer einen Blick zurück werfen, wer euch denn alles folgt.

Um euer zugewiesenes Opfer stilecht wie in einem schlechten Film niederzumetzeln, bedarf es einer Mordwaffe, denn mit blossen Händen könnt ihr niemanden erwürgen. Überall im Schiff sind Waffen versteckt. So dürft ihr mit einer Axt oder einem Degen eurem Opfer eine kleine Kerbe in den Rücken schlagen. Wer nicht gerne auf Tuchfühlung geht, der kann aus der Entfernung heraus ein Revolvermagazin auf das Opfer abfeuern, wer allerdings nicht trifft, hat Pech gehabt. Die Waffen sind, wie bereits erwähnt, überall auf dem Schiff versteckt. Mal findet ihr eine Giftspritze in einem Schrank, mal liegt ein Hammer unter einem Bett - je nachdem, mit welchem Gegenstand ihr euer Gegenüber zu Boden werft, erhaltet ihr unterschiedlich viele Dollar. Dieses Geld könnt ihr beispielsweise dafür nutzen, um eure Bedürfnisse, die ihr habt, zu befriedigen. So könnt ihr zum Beispiel euren Hunger im Restaurant stillen oder einen Drink in der bordeigenen Bar einnehmen. Ab und zu solltet ihr euch ausruhen und ein Nickerchen halten, oder aber euch waschen und die Toilette benutzen. Doch Vorsicht, habt ihr erst einmal die Hose heruntergelassen, seid ihr ein perfektes Angriffsziel für euren Mörder.

Verteidigung ist die erste Bürgerpflicht, deshalb werden euch keine Strafpunkte für das Ermorden eures Jägers abgezogen. Solltet ihr jedoch absichtlich oder aus Versehen den falschen Mann oder die falsche Frau niederstrecken, wird euch eine empfindliche Summe Geld von eurem Konto abgezogen. Immerhin dürft ihr die Geldbörse von eurem Opfer aufsammeln und euch wenigstens über eine kleine Entschädigung für die blutrote Arbeit freuen. Wer jedoch meint, dass man auf dem gesamten Schiff ungesehen jemanden über den Jordan schicken kann, der irrt. Überall sind Überwachungskameras und Wachposten aufgestellt, die jeden Winkel überblicken. Solltet ihr einmal vor ihren Augen versuchen, jemanden auch nur ein Haar zu krümmen, werdet ihr sofort gefangen genommen und ihr müsst mit harten Konsequenzen rechnen. So werdet ihr für einige Sekunden weggesperrt und müsst eine hohe Strafe berappen. Immerhin ist das Essen und Trinken im Knast umsonst.

The Ship
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 20 Jul 2006 @ 21:05
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