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The Stalin Subway: Review

  Personal Computer 

Bereits seit geraumer Zeit arbeiteten die Jungs und Mädels bei G5 Software an dem Ego-Shooter The Stalin Subway. Noch vor der eigentlichen Veröffentlichung im Heimatland der Entwickler, bringt Frogster Interactive den Titel lokalisiert im deutschsprachigen Raum auf den Markt. Kann sich der Shooter gegenüber der Konkurrenz behaupten oder ist The Stalin Subway ein Rohrkrepierer? Wir verraten es euch!



Stalin strikes back!

Josef Stalin, der Generalsekretär der Sowjetunion, ist zwar schon 72 Jahre alt, aber noch immer regiert er sein Land mit eiserner Hand und erzeugt auch unter seinen engsten Untergebenen Furcht und Schrecken. Hinter den dicken Mauern des Kreml reift eine Verschwörung heran, um sich des alternden Herrschers zu entledigen. Ein Anschlag auf die Versammlung der Partei wird geplant. Der KBG-Offizier Gleb Suvorov wird gegen seinen Willen in die dramatischen Ereignisse verwickelt. Er muss die Explosion verhindern und das Leben vieler unschuldiger Menschen retten...

Gameplay

Herrlich, endlich mal wieder ein Ego-Shooter mit brillanten Ideen und einer recht interessanten Story - dachten wir jedenfalls bei der Ankündigung des Spiels. Herausgekommen ist ein Action-Titel, der in fast keiner Disziplin punkten kann, aber lest selbst.

The Stalin Subway schickt euch in die tiefsten Katakomben der russischen U-Bahn. In zig Levels kämpft ihr euch durch U-Bahn-Schächte, Bunker und durch die triefende Kanalisation Moskaus. Das Tageslicht hingegen werdet ihr nur sehr selten zu Gesicht bekommen. Dafür sammelt ihr fleissig neue Waffen und Munition, die euch niemals ausgehen sollte, denn an den meisten Ortschaften ist euch gleich die halbe russische Armee auf den Fersen. Dank einer nicht ernst zu nehmenden KI stellen die zahlreichen Wachen jedoch kaum ein Problem dar. Oftmals bemerken sie euch erst gar nicht und stehen wie Vogelscheuchen dumm in der Landschaft herum. Andererseits ist auch das taktische Vorgehen nur in einigen wenigen Fällen möglich, als Resultat werdet ihr einfach stets als Rambo stur durch die Levels laufen und jeden Feind ins Jenseits befördern. Doch auch an dieser Stelle bahnt sich ein weiteres Problem von The Stalin Subway am Horizont an. Der Leveldesigner, der sich an der Konstruktion der Levels ausgelassen hat, sollte ruhig einmal für ein paar Wochen in einem U-Bahn-Tunnel eingesperrt werden. Mehr als oft werden euch die Nackenhaare zu Berge stehen; Sackgassen, verschlossene Türen und völlig sinnlose Rennerei machen euch das Leben schwer. Falls der Designer gerade einmal abkömmlich gewesen ist, wurde halt einfach ein vorheriger Level kopiert.

The Stalin Subway
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Alexander Boedeker

The-Stalin-Subway


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Alexander Boedeker am 20 Dez 2005 @ 19:03
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