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The Void: Review

  Personal Computer 

Und schon wieder ein Titel, der mit seinem künstlerischen Design auf sich aufmerksam macht. Das Action-Adventure The Void kann dabei nicht so sehr in technischer Hinsicht, sehr wohl aber bei der Gestaltung der Spielwelt auf sich aufmerksam machen. Entwickelt von einem russischen Team, schaffte es der Titel sogar bis ins Moskauer Museum of Modern Arts. Dann wollen wir uns mal das Kunstwerk genauer ansehen.


Worum geht es? Der Tod ist offenbar nicht das Ende, denn ihr landet nach eurem Ableben mit eurer Seele in der Leere, genannt The Void. Eure Seele kann weiterleben, wenn ihr in der düsteren Zwischenwelt ausreichend Farbe findet, womit sie sich nährt. Dies kann sie dazu nutzen, um die Welt, in der ihr gelandet seid, zu erforschen. Wunderschöne Fürstinnen leben in dieser blassen und dunklen Umgebung. So weit das Positive, denn gnadenlose und grauenerregende Wächter bewachen die holden Schönheiten.

Wer sich mit The Void beschäftigen möchte, sollte schon ein geduldiger Spielertyp sein. Denn bis man alleine die Handhabung verstanden und verinnerlicht hat, vergehen einige Spielminuten und mitunter ist es stellenweise auch etwas frustrierend, wenn man an der Steuerung zu verzweifeln droht. Doch nicht nur dies kann an den Nerven zehren, auch die sehr langsame Geschwindigkeit eures virtuellen Ichs wird nicht jedem gefallen. Der gemächliche Schritt der Spielfigur ist natürlich von den Entwicklern gewollt so umgesetzt worden, um für mehr Spannung, aber offenbar auch für eine längere Spielzeit zu sorgen.

Grundsätzlich bewegt ihr euch auf einer Übersichtskarte, auf der die grosse Leere dargestellt wird. Einzelne Kammern könnt ihr von hier aus durch den Einsatz der gesammelten Farbe erreichen. In der Ego-Perspektive durchschreitet ihr von nun an die bizarren, ja, regelrecht morbiden Umgebungen, sammelt Farbtropen oder Herzen ein und bestaunt die euch unbekannte Umwelt. Die Gewinnung der so wichtigen Farbe kann auch durch die Errichtung eines Gartens erfolgen. Steht ihr vor einem Baum und es erscheint ein entsprechendes Interaktionssymbol, könnt ihr mit Hilfe von Glyphen den Baum zum Erblühen bringen. Das wird euch erheblich mehr Farbe - im Spiel Lympha genannt - einbringen.

Glyphen, ja, davon gibt es einige im Spiel. Satte 21 verschiedene Symbole könnt ihr erlangen. Mit den Glyphen erschafft ihr beispielsweise einen fliegenden Golem, der euch als Angriffswaffe dienen kann, erhöht eure Laufgeschwindigkeit kurzzeitig oder erschafft eine leuchtende Fackel. Jede Farbe im Spiel wirkt sich unterschiedlich auf euch aus. So steht die Farbe Azur für Geschwindigkeit, Purpur für Wut und Silber für Verschwendung. Das alles erscheint anfänglich sehr verwirrend und ist es auch in den ersten Minuten. Doch dann setzt das Verstehen allmählich ein und ihr beginnt, mit den Glyphen und Farben kontrolliert umzugehen.

The Void
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Markus Grunow

The-Void


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Markus Grunow am 19 Jun 2009 @ 00:02
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