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The Westerner: Review

  Personal Computer 


Im Westen nix Neues? Von wegen! Alte Adventure-Traditionen werden heutzutage in neue Gewänder gehüllt. Garantiert in 3-D und absolut stilsicher.



In den Neunzigern hatten die Hersteller von Abenteuerspielen grosse Ehrfurcht vor den vorbildhaften Produkten aus dem Hause LucasArts. Spiele wie The Secret of Monkey Island, Sam and Max oder Maniac Mansion waren reinste Kassenschlager und gingen in die Geschichte der Computerspiele ein. Dabei war der Aufbau doch so simpel: Mittels Mauszeiger suchten die Spieler zweidimensional gezeichnete Spielareale ab, klickten Gegenstände ins Inventar und zogen Bild für Bild durch humoristische, comicartige Welten. Das Geheimnis des Erfolges waren nicht nur die eigenwilligen Grafikdesigns von LucasArts, auch nicht allein der Humor der Protagonisten, sondern vor allem die verzwickten Puzzles und Überraschungen im Handlungsverlauf. Wenn nach einer Stunde Rätselspass und wildem Geklicke endlich ein völlig neues Spielgebiet betreten werden konnte, war wieder klar: Das ist Abenteuer pur. Leider machte nach und nach das erfolgreiche Adventure-Genre moderneren 3-D-Spielen wie Action-Shootern und Strategiespielen Platz, die Nachfrage rutschte in den Keller. Neuveröffentlichungen in diesem Sektor sind rar geworden. Wie schön, dass sich Revistronic ein Herz gefasst hat, und dem tot geglaubten Genre endlich wieder Leben einhaucht. Bühne frei für den Westerner.

Totgesagte leben länger

Fenimore Fillmore ist The Westerner. 1996 hatte Fenimore seine Premiere im 2-D-Adventure 3 Skulls of the Toltecs, das, man lese und staune, als Bonus-Spiel auf der zusätzlichen CD im Paket zu finden ist. Der tollpatschige Cowboy tappt in der Einführungssequenz des Spiels mehr oder weniger unfreiwillig in sein zweites Abenteuer auf PCs. Erst acht Jahre später und seither kein bisschen gealtert - alle Achtung! Fenimore beobachtet ein grausiges Schauspiel auf einer Farm irgendwo im Wilden Westen. Ein Bauer wird von drei Banditen bedroht, die im Auftrag des Lokal-Terroristen William Starek den Hof enteignen zu versuchen. Ein echter Cowboy tut natürlich das, was ein Cowboy tun muss - zuerst in schönstem Matrix-Style den Kugeln der bösen Jungs ausweichen und einige Glückstreffer landen. Nachdem die Bösewichte fliehend ins Land reiten, wird in Gesprächen mit den Bewohnern nach und nach klarer, wie sehr der ganze Ort unter dem Einfluss des fiesen Starek zu leiden hat.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 12:21
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