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The Witcher: Review

  Personal Computer 

Das Preview des Spiels konnte ja bereits bis auf ein paar Kleinigkeiten einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Nun liegt endlich die fertige Version von The Witcher in den Regalen und wartet darauf, gekauft zu werden. Lohnt sich der Einstieg in das Action-Rollenspiel oder solltet ihr aufgrund diverser Fehler doch davon absehen? Gründe gibt es also genug, das Ganze mal einem ausgiebigen Test zu unterziehen.


Wer die Welt rund um den Hexer Geralt von Riva betritt, sollte sich auf einen etwas anderen Helden einstellen. Er sieht weder wie ein muskelbepackter Barbar aus, noch wie ein klassischer Magier mit Robe oder Gewand. Eigentlich ist er nicht einmal wirklich gutaussehend oder sympathisch. Dennoch machen genau diese Faktoren den Unterschied gegenüber den klassischen Rollenspielen aus. Der Hauptakteur ist wie bereits erwähnt ein Hexer, der sich mithilfe von Mutationen zu einem Jäger von gefährlichen Wesen und Ungeheuern gemacht hat. Da niemand durch reine Wohltaten leben kann, verdient er damit auch zugleich sein tägliches Brot. Durch verschiedenste Umstände verliert er sein Gedächtnis und erwacht erst wieder in einem Versteck von anderen Hexern. Die verblasste Erinnerung an vergangene Tage erklärt zumindest, warum ihr zu Beginn des Spiels noch so wenige Fertigkeiten habt. Nun übernehmt ihr das Schicksal des Mutanten und dürft euch durch fünf Kapitel voller Abenteuer, schöner Frauen und zahlreicher Monster schlagen.

Beginnend beim Intro, in dem eindrucksvoll Geralds Weg zur Burg Kaer Morhen erzählt wird, werden euch Bruchstücke von der Geschichte der Welt erzählt. Euer Abenteuer beginnt in dieser Burg. Nach einigen Augenblicken der Orientierung stehen bereits die ersten Banditen vor der Tür und damit auch die erste Bewährungsprobe an. Um die Burg und euer Leben zu verteidigen, müsst ihr euch zur Wehr setzen.

Auch Hexer wollen richtig bewegt werden

An diesem Punkt kommt das zunächst Kniffligste des Spiels: die Steuerung. Ihr habt zwei verschiedene Möglichkeiten, Geralt zu steuern. Ihr könnt dies entweder nur über die Maus machen oder mittels Maus-Tastaturkombination. Zu Beginn klickt ihr meist wild auf den Gegnern herum. Doch das Kampfsystem ist raffinierter, als gedacht. Ihr wählt das Ziel einmal aus und beginnt zu kämpfen. Nach einem Schlag könnt ihr zum richtigen Zeitpunkt einen Spezialschlag ausführen, welcher mehr Schaden verursacht. So lassen sich Attacken zu einer Kombo ausweiten, welche dann dem Gegner meist den Rest gibt.

Im Laufe des Spiels steigen zum einen Geralts Stufen und zum anderen auch die Anzahl seiner Fähigkeiten. So könnt ihr nach einer Weile unterschiedliche Attacken und Finalangriffe durchführen oder auch gleichzeitig mehrere Gegner fertigmachen. Zudem erhaltet ihr von Zeit zu Zeit immer mal wieder Hinweise wie in einem Tutorial, welche euch helfen, die wichtigsten Funktionen kennenzulernen. Bei so manchem Fiesling benötigt ihr eher den langsameren, aber dafür wirkungsvolleren Stil oder für wendigere Widersacher einen schnelleren. Diese lassen sich schnell via Tastendruck umschalten. Das Kampfsystem erhält schon mal ein dickes Lob.

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Kim Radojewski

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Kim Radojewski am 13 Nov 2007 @ 06:45
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