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Thief - Deadly Shadows: Review

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Im Mittelalter gab es noch drastische Methoden, wenn ein Langfinger auf frischer Tat ertappt wurde. Von der abgeschlagenen Hand über die Einkerkerung in dunklen, feuchten Verliesen verbunden mit Folterwerkzeugen der nettesten Art, bis hin zu der sofortigen Hinrichtung des Verbrechers reichte die Palette der Bestrafungen. Doch galt der Diebstahl an sich vielerorts nur dann als unehrliches Verbrechen, wenn es bei Nacht geschah. Am Tage sah man dies etwas anders?



Garrett ist einer dieser bekannter Langfinger, der sich nun in seinem dritten grossen Abenteuer herumtreibt, um seinen eigenen Geldsäckel mit diebischem Inhalt zu füllen. Wurden die ersten beiden Teile noch von den Looking Glass Studios konzipiert, steht nun mit ION Storm ein Entwicklerstudio parat, die nicht nur aus den Erfahrungen einiger ehemaliger Mitarbeiter der einstigen Thief-Macher profitieren können, sondern auch ihre eigene hauseigene Note spürbar ins Spiel bringen. Zu Beginn ist jedoch Enttäuschung angesagt: Ein wenig ansehnlicher Menübildschirm begrüsst uns nach der Installation. Um mit den Neuerungen der Steuerung flott vertraut zu werden, beginnen wir rasch mit dem Tutorial. Auch hier ziehen wir leicht angesäuert die Mundwinkel nach unten. Lieblose Textbildschirme mit schlecht lesbarer Schrift erläutern uns nüchtern die Aufgaben und Fähigkeiten von Garrett. Doch nach wenigen Minuten hat man diese kleinen Ärgernisse schon halbwegs vergessen, denn die Neuerungen im Spiel sind zunächst spannend und aufregend zugleich, speziell für Spieler, die sich auch schon in den ersten zwei Teilen der Thief-Reihe einen Namen als Meisterdieb verschafft haben.

Zwei Perspektiven sorgen für Überblick

Korruption, Verrat und Verbrechen beherrschen die Stadt, in der Garrett sich seit geraumer Zeit aufhält. Lange schon beuten die Reichen zu ihrem eigenen Vorteil die Armen aus, die Orden der Stadt kämpfen untereinander um die Vorherrschaft und ziehen Garrett mit in ihre Pläne hinein. Eine uralte Prophezeiung spricht vom Beginn eines düsteren neuen Zeitalters. Garrett wird von der Organisation der Hüter darauf angesetzt, mehr in Erfahrung zu bringen. Die Zeiten, in denen ihr lediglich aus der Ego-Perspektive auf Beutefang gehen konntet, sind endgültig vorbei. Wahlweise schaltet ihr nun in die 3rd-Person-Ansicht um und schaut eurem in dunklen Leder gekleideten Protagonisten bei seinen Aktionen über die Schulter. Thief-Fans rümpfen möglicherweise die Nase, denn die Spannung bei einer nächtlichen Schleichaktion ist ungleich grösser, wenn man sich nicht auf die übersichtlichere Perspektive verlassen kann. Mancher Wachposten wird in der tieferen Ansicht viel später entdeckt und auch die typischen Versteckspiele sind so zumeist wesentlich aufregender. Doch optisch sieht Garrett in der neuen Ansicht schon klasse aus, seine geschmeidigen Bewegungen tragen Sorge dafür, dass ihr euch wirklich wie ein waschechter Halunke fühlen dürft.

Thief - Deadly Shadows
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 14:04
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