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Throne of Darkness: Review

  Personal Computer 


Spiele im fernen japanischen Stil gibt es eigentlich eher selten. Dieses Jahr bisher nur vertreten durch Battle Realms und Shogun, gesellt sich nun ein dritter Vertreter hinzu. Die Rede ist hier von Throne of Darkness, ein Rollenspiel von Click Entertainment, die sich nicht geschämt haben, den grossen Bruder Diablo zu kopieren. Ob ihnen dieses allerdings gelungen ist, erfahrt Ihr hier im Review.



Story

Die Story von Throne of Darkness präsentiert sich im Handbuch auf mehreren Seiten und ist doch recht umfangreich und komplex geworden. Hier trotzdem einmal ein kleiner Überblick:

Wie auch schon in dem Spiel Shogun, befiehlt der Herrscher bei Throne of Darkness über die Geschicke des Volkes. Wie schon gesagt befinden wir uns vor langer Zeit in Japan, doch das Blatt hat sich gewendet. Zu einem entscheidenden Zeitpunkt hat sich nämlich der aktuelle Shogun auf Seiten des Bösen geschlagen um fortan gegen die Mächte des Guten zu kämpfen. Wie jeder echte Shogun besitzt dieser natürlich auch eine grosse Burg, die zwar ein Zeichen der Macht sein soll, allerdings nur für gute Zwecke. Doch als der Shogun übergelaufen ist, fällt auch das Schloss in die Hände des Bösen. Von nun an sind dort unzählige Untote und Monster beherbergt, die auf Befehl Unheil und Chaos anrichten können.

Wie sollte es also anders sein? Es ist mal wieder Aufgabe des Spielers, den Shogun in seiner neuen Burg zu stellen, um endlich das Böse, zumindest aus Japan, zu entfernen. Doch bevor man sich schliesslich im Endkampf dem Hauptgegner stellt, muss man sich zuerst durch Horden von Gegner kämpfen, denn hinter jeder Ecke liegt ein neues Geheimnis, welches es zu lösen gilt.

Gameplay

Anders als in Diablo, dem offensichtlichen grossen Bruder von Throne of Darkness, ist man hier immer mit mehreren Personen unterwegs, genauer gesagt mit bis zu sieben verschiedenen Typen, die allesamt aus der japanischen Zeit stammen. Allerdings befinden sich immer nur vier verschiedene Einheiten auf dem Schlachtfeld, die anderen drei können ihren Manavorrat und ihren Gesundheitszustand verbessern bzw. heilen. Dieses passiert in einem Daimyo, einer Art von Schrein, in dem sich alle Einheiten aufhalten können, um sich zu regenerieren. Durch ein komfortables Menü kann man mit ein paar Klicks schnell und einfach verschiedene Einheiten herein- und herausteleportieren. Zusätzlich kann man auf dem Schlachtfeld immer nur eine der bis zu vier verschiedenen Einheiten steuern. Alle anderen drei agieren völlig selbständig und greifen sogar den Gegner automatisch an. Einzig und allein die Formation der Einheiten kann man schnell und einfach verändern. Bis zu zwölf verschiedene Formationstypen stehen hierbei zur Auswahl. In einem sehr einfachem Editor kann man sogar die Reihenfolge der auszusprechenden Zaubersprüche der KI Einheiten festlegen. Allerdings sind die verschiedenen Möglichkeiten, den vom Computer gesteuerten Mitspilern Befehle zu erteilen, recht nutzlos, da im heissen Gefecht eh alles durcheinander geht. Wenn es schliesslich doch einmal passiert, dass ein Samurai von euch ums Leben kommt, ist zum Glück noch nicht die Welt verloren. Mit der Zeit sammelt sich eine besondere Art von Energie bei euch an, mit der Ihr die Toten wieder zum Leben erwecken könnt. Eine recht praktische Sache. Wenn allerdings der letzte Held auf dem Schlachtfeld stirbt, helfen euch auch die Einheiten in dem Schrein nicht mehr weiter, denn dann gilt das Spiel als verloren.

Throne of Darkness
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 14:07
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