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Tiger Woods PGA Tour 06: Review

  Personal Computer 

Laub legt sich auf die Fairways, sanft und doch so treffsicher, dass sich für uns Golfer das Ende der heimischen Turniersaison unübersehbar abzeichnet. Die letzten Wochen, dann wird es vielen zu kalt, zu nass, zu stürmisch draussen auf den Plätzen, zu einsam in den Clubhäusern. Rechtzeitig in diese Golfer-Trübsal-Stimmung erscheint Tiger Woods PGA Tour 06, um den Titel der besten Golfsimulation zu verteidigen.

PC-Golfer müssen nicht in jedem Jahr eine neue Schlagausrüstung in Form eine neuen Tiger Woods-Version kaufen. Jedes Jahr werden nur geringe Änderungen vollzogen, die eine Anschaffung für Besitzer der Vorversion meist nicht rechtfertigen, zumindest nicht zum Preis einer Vollversion. EA Sports kann man dabei gar keinen Vorwurf machen. Ist die Golfsimulation jedoch sowohl im Solo-, als auch im Mehrspielermodus unangefochten an der Spitze auf dem PC und konnte den einst so grossen Rivalen Links vom Markt verdrängen. Anfangs erstellt ihr euer virtuelles Pendant mit der Game Face Option. Aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten kann dies durchaus eine Weile dauern, denn von der Schuhgrösse, über die Nasenspitze bis hin zur Haarfarbe kreiert ihr ein Abbild euer selbst oder eine Fantasiefigur, die euch gar nicht ähnlich sieht, aber für Aufsehen auf den Golfplätzen sorgen wird. Alles kann, nichts muss, wie es so schön heisst.

Die bewährte True-Swing-Technologie ist auch in diesem Jahr Bestandteil der Steuerung und stellt nach wie vor die präziseste und interessanteste Option dar. Das Ausholen des Golfschlägers wird dabei über die Bewegungen der Maus oder der Analogsticks eines Gamepads simuliert. Je genauer und härter ihr den Ball trefft, um so besser fliegt er auch in die gewünschte Richtung. Sollte euer Schlag nicht präzise gewesen sein, landet der Ball hingegen im Rough, in Bunkern, einem Wasserhindernis oder gar in einem Baum. Wer mag, kann jedoch auch mit der aus früheren Golfspielen bekannten Zwei oder Drei-Klick-Systeme spielen. Hierbei legt ihr stärke und Abschlagzeitpunkt per Klick fest. Vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bieten dabei sowohl Anfängern, als auch Golfprofis eine optimale Herausforderung.

Neben der PGA Tour, dem Herzstück des Spiels, stehen euch noch ein Rivalenmodus, Turniere und zahlreiche Trainingsrunden und -lektionen zur Verfügung, mit denen ihr euer virtuelles Golfspiel nachhaltig verbessert. Dummerweise kosten die Lektionen jedoch Geld, welches ihr euch zunächst erspielen müsst. Hier wäre eine kostenlose Möglichkeit wünschenswert für Neulinge gewesen, um anfänglichen Frust zu vermeiden. Der Rivalenmodus ist eine willkommene Abwechslung für den sonst üblichen Tour-Alltag. Hier tretet ihr gegen bekannte Golfer aus den letzten Jahrzehnten an. Schön dabei: Das Ambiente in den jeweiligen Jahrzehnten wurde sehr gut umgesetzt. Die Hauptlobby des Golfclubs und die Golfer selbst sehen dem Jahrzehnt entsprechend aus. Leider gilt dies nicht für die Golfplätze selbst, bei denen es keine optischen Veränderungen gibt. Klamotten für euren Golfer, die zu dem jeweiligen Jahrgang passen, erhaltet ihr im gut sortiertem und sehr übersichtlichem Shop. Dabei wird euch nun auch angezeigt, welche Verbesserungen ein neuer Schläger oder sonstiges Equipment mit sich bringt. Das notwendige Einkaufen ist damit wesentlich entspannender geworden.

Tiger Woods PGA Tour 06
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Markus Grunow

Tiger-Woods-PGA-Tour-06


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Markus Grunow am 30 Okt 2005 @ 00:25
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