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Tomb Raider - Angel of Darkness: Review

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Sexy Lara ist wieder unterwegs! Die Protagonistin einer der erfolgreichsten PC-Spiel-Serien lockt uns in ihrem sechsten Abenteuer nach Paris. Bereits vor einiger Zeit angekündigt, sollte Tomb Raider - Angel of Darkness Grundstein für eine völlig neue Lara sein. Ob Core Design der Imagewechsel gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.



Lara Croft ermittelt diesmal in eigenem Interesse in einer Mordserie, in welche sie durch einen dummen Zufall selbst verwickelt wurde, als sie ihren Mentor Werner von Croy nach einem Blackout tot auf dem Boden liegend vorfindet. Da die Pariser Polizei hinter Lara her ist, begibt sie sich auf die Flucht, um unangenehmen Fragen aus dem Weg zu gehen. Alsbald beginnt das Spiel mit einem kurzen Tutorial, in welchem die grundlegende Steuerung, sowie die Neuerungen vorgestellt werden. Schon nach kurzer Zeit wird deutlich, dass die Steuerung von Frau Croft nicht so recht überzeugen will. Verzögert, ungenau und hüftsteif präsentiert sich unsere brünette Freundin.

Die neue Grafikengine wirkt zunächst imposant. Lara´s Po ist knackiger denn je, die Spielumgebung weiss zu gefallen mit schönen Lichteffekten und eindrucksvoller Architektur. Core Design ist bekannt für die Clipping-Fehler in den bisherigen Tomb- Raider-Spielen. Auch Angel of Darkness macht da bedauerlicherweise keine Ausnahme. Viel zu häufig steht Lara mit einem oder zwei Gliedmassen in einer Wand oder in Gegenständen wie Kisten oder Blumenkübeln. Elegante Bewegungsabläufe sind mit der neuen Grafikengine kaum möglich. Auch in früheren Teilen der TR-Serie war es notwendig, Frau Croft zielgenau zu Schaltern oder beweglichen Kisten zu steuern. Doch in ihrem neuen Abenteuer wird jede dieser Aktionen zu einem kleinen Ärgerniss, da Lara schwerfällig durch die Gegend fährt. Fährt? Ja richtig, oftmals hat man den Eindruck, dass man einen wuchtigen LKW bedient und keine durchtrainierte junge Dame.

Dass mit der neuen Engine auch wunderbare Areale erstellt werden können, zeigt nur allzu deutlich der Abschnitt im Louvre. Detailliert und mit wunderschöner Architektur wissen die Level dort zu gefallen. Auch die Lichteffekte in einem Nachtclub sorgen für Staunen und zeitweilige Begeisterung, die jedoch aufgrund der zahlreichen Grafikbugs nur allzu schnell wieder verfliegt. Kämpfe gehörten bei Tomb Raider stets zum guten Ton. So offeriert uns auch Angel of Darkness einige Fights gegen Wachmänner, Hunde, Untote und gelegentliche Boss-Gegner. Der Anteil der Action-Sequenzen wurde von Core aber deutlich zurückgeschraubt. Dem Wunsch der Spielergemeinde nach vermehrter Rätselkost wurde somit entsprochen. Das Core dabei das Rad nicht neu erfunden hat, ist nicht weiter tragisch - die typischen Schalterrätsel und Hangel- beziehungsweise Sprungeinlagen sind schliesslich Grundvoraussetzung des Tomb-Raider-Erfolges.

Tomb Raider - Angel of Darkness
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 14:33
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