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Tony Tough: Review

  Personal Computer 


Anthony C. Tough, so heisst der Privatdetektiv, der im gleichnamigem Adventure auf die Suche nach seinem treuen Gefährten Pantagruel geht und es sich ganz nebenbei zur Aufgabe macht, die Welt vor einer ausserirdischen Invasion zu bewahren. Nur allzu gerne möchte er den Schandtaten seiner Widersacher ein Ende bereiten und Tony versucht dies auf seine ganz eigene Art und Weise. Wir haben uns für euch in die Comicwelt begeben und alle Seiten des Spiels für euch beleuchtet.



Seit nunmehr zehn Jahren arbeitet Tony Tough als Privatdetektiv für die Agentur Wallen und Wallen. Jeder, der jetzt das typische Erscheinungsbild eines Privatdetektivs im Kopf hat, sollte dieses sofort aus seinem Gedächtnis verschwinden lassen, denn Tony ist das krasse Gegenteil davon. Er ist klein, etwas untersetzt, trägt eine überdimensionale Brille, hat Segelohren und wirkt zuweilen etwas unbeholfen. Von seinen Kollegen wird er auf Grund seiner manchmal doch recht merkwürdigen Ansichten nur allzu gerne veralbert.

Ein rosafabener Tapir

Tony hat nur einen richtigen Freund. Den rosafarbenen Tapir Pantagruel! Und als eben dieser in der Nacht zu Halloween entführt wird, macht sich Tony natürlich sofort auf den Weg, um seinen Freund - oder wie er ihn auch nennt: sein Hündchen - wieder zu finden. Doch alles was er zunächst entdeckt, ist der Brief eines hinterhältigen Erpressers, der Pantagruel jetzt in seiner Gewalt hat. Tony soll in den Halloweenpark kommen, wenn er seinen Hund lebend wieder sehen möchte. So nimmt das Abenteuer seinen Anfang.

Und das erwartet euch

Tony Tough ist ein klassisches Point and Klick-Adventure. Mit einem übergrossen Mauszeiger steuert ihr eure Spielfigur über den Bildschirm. Das Spielprinz ist adventuretypisch aufgebaut: Allerlei Krimskrams gilt es einzusammeln, hier und da mal ein mehr oder weniger schweres Rätsel zu lösen sowie mit allen möglichen Leuten zu reden. Leider werdet ihr von diesen nicht sehr ernst genommen. Das kann auf die Dauer ganz schön nerven, weil die Sprüche teilweise einfach unangebracht und alles andere als lustig sind. Allerdings sind es gerade diese Unterhaltungen, die dem Spiel ein gewisses Flair verleihen.

Als Spielwiese dient euch zum grössten Teil der bereits oben angesprochene Halloweenpark. Viel mehr hat Tony Tough leider nicht zu bieten. Sicher bleiben da noch das Büro unseres Helden und später ein Schloss, aber das muss verwöhnten Genrefans reichen. Umgebungsvielfalt wird in Tony Tough nicht geboten. Einiges erinnert doch sehr an Titel wie Sam and Max und Monkey Island, speziell der Halloweenpark könnte bei so manchem Sam and Max-Spieler schon das ein oder andere Déjà-vu-Erlbenis zu Tage fördern.

Action was ist das?

Wer Action sucht ist hier natürlich völlig fehl am Platze. Das einzige aufregende, was ihr zu tun habt, ist ab und an mal ein Rätsel zu lösen. Diese erfordern allerdings schon manchmal mehr als nur eine gute Idee um sie zu meistern; das hätte man einfacher machen können. Einige Gegenstände könnt ihr aufsammeln und in eurem Inventar verstauen. Selbstverständlich muss man hier kombinieren und testen, um des Rätsels Lösung zu finden. Ausserdem benötigt man hier jede Menge abstraktes Denkvermögen, da man wirklich teilweise um die Ecke denken muss, um Erfolg zu haben.

Tony Tough
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 14:36
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