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Total War - Fall of the Samurai: Review

  Personal Computer 

Mit der alleine lauffähigen Erweiterung Fall of the Samurai sollte die Total War-Reihe nochmals aufgewertet werden. Bereits die Vorabversion hatte uns gut gefallen, und nach dem Testverlauf dürfen wir auch über die finale und gepatchte Version ein zufriedenes Fazit ziehen, auch wenn altbekannte KI-Tücken noch nicht ausgemerzt wurden.

Gelungene Mischung aus Shogun 2 und Empire

Grundsätzlich kommt Total War: Fall of the Samurai daher wie eine Kombination aus Shogun 2 und dem Vorgänger Empire. Die alleine lauffähige Erweiterung bietet durch die Einführung von Kanonen und Gewehrschützen neuen taktischen Tiefgang für die Schlachten. Rund 300 Jahre nach dem Hauptspiel angesiedelt, tobt der Boshin-Krieg. Im Jahr 1868 lässt sich die politische Lage im alten Japan recht einfach beschreiben. Auf der einen Seite stehen die Kaiserlichen, die das Kaiserreich aufrechterhalten wollen. Auf der anderen Seite befinden sich die Unterstützer der Shogun.



Ihr herrscht rundenweise auf einer schicken Strategiekarte über euer gewähltes Reich. Städte werden ausgebaut, Armeen positioniert, verstärkt und erschaffen. Provinzen werden erobert, gehen wieder verloren, und diplomatische Entscheidungen sind zu treffen. Wie üblich, verwaltet ihr zudem einen zweigeteilten Technologiebaum. Militärische und zivile Errungenschaften schaltet ihr nach und nach frei, verbessert so sowohl eure Infrastruktur als auch eure Armee kontinuierlich. Bis zu 20 verschiedene Boni lassen sich von euch aktivieren.

Die Fortschritte der technischen Errungenschaften machen sich auf der strategischen Karte auch entsprechend bemerkbar. Die Industrialisierung in euren Ländereien lässt sich zum Beispiel erheblich schneller entwickeln, wenn ihr die Eisenbahn nutzt. Mit den Stahlungetümen könnt ihr aber auch praktischerweise Truppen über lange Distanzen hinweg in einer einzigen Runde transportieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Verstärkungen lassen sich erheblich einfacher in Krisengebiete befördern. Ebenso sorgen schnell reisende Agenten für mehr Optionsvielfalt.

Der Siegeszug der Feuerwaffen und Kanonen sorgt für ein Umdenken auf den Schlachtfeldern, zumal sich auch eine der tödlichsten Waffen des 19. Jahrhunderts im Spielverlauf bemerkbar macht. Das Maschinengewehr, die sogenannte Gatlin-Gun, wurde von den Japanern spät aus Amerika importiert und sollte für die ohnehin besser ausgerüstete Armee der Kaiserlichen eine regelrechte Schreckenswaffe darstellen. Die anstürmenden Shogun-Krieger sollten von dieser Waffe reihenweise niedergemäht werden. Nach und nach erhaltet ihr Zugang zu den insgesamt 40 neuen Einheiten. Schusswaffen erforscht ihr erst allmählich, so dass die Schlachten im Verlaufe der Kampagne zunehmend spektakulärer, aber auch taktisch fordernder werden.

Total War - Fall of the Samurai
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 27 Apr 2012 @ 19:15
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