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Total War - Rome II: Review

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Wenn man sich überlegt, welch grosse Medienpräsenz der erste Rome-Titel der Total-War-Reihe hatte, dann geht der zweite Teil irgendwie doch unter im täglich mehr werdenden Medienwahn. Unsere DSL-Leitung glühte, als wir uns den Titel heruntergeladen haben. Kann der Nachfolger zum seinerzeit so erfolgreichen Rome-Spiel begeistern? Oder stehen die Römer im Gleichschritt nur noch still?

Die Römer sind doof - noch immer?!

Satte neun spielbare Völker von den Römern über Ägyptern bis hin zu Makedoniern stehen euch zur Verfügung, weitere sind mittlerweile als Zusatzinhalt erhältlich. Wie gehabt, spielen sich all diese Völker etwas unterschiedlich, da sie eigene Stärken und Schwächen vorweisen und auch gänzlich verschiedene Einheiten mit ins Gefecht und auf die strategische Karte bringen. Knapp mehr als 700 Truppentypen sind es am Ende. Vergleicht man dies mit dem Vorgänger, fällt ein gewaltiger Unterschied auf, denn dort waren es deutlich weniger.

Wie ihr zum Sieg gelangt, obliegt euch. Ihr könnt dies beinhart und blutig auf dem Schlachtfeld tun oder euch mit wirtschaftlichem und kulturellem Geschick die Herrschaft über andere Gebiete aneignen. Die Verwaltung eures allmählich immer grösser werdenden Reiches gestaltet sich nun auch etwas einfacher, denn die Siedlungen werden zu grösseren Provinzen zusammengefasst, so dass ihr euch nun nicht mehr umständlich und zeitaufwändig durch die einzelnen Städte klicken müsst.



Auf dem Schlachtfeld fallen bei reingezoomter Perspektive die schönen Animationen der Kämpfer vor den Gefechten auf. Die Einheiten wirken lebendig und mit ihren Rüstungen und Gesichtszügen auch authentisch. Die altbekannten Schwachpunkte bei der KI wurden jedoch wieder einmal nicht ausgemerzt, so dass sich die 3D-Schlachten erneut zu einfach gestalten. Feinde lassen sich also wehrlos aus der Ferne dezimieren, Reiterstaffeln überrollen eine wehrlose Infanterie hinter einer Mauer, enge Stellen über einen Fluss sind eine harte Nuss für eure Soldaten. Kurzum: Es ist einiges an Feintuning nötig, da sich die Truppen oft zu dämlich verhalten - auf beiden Seiten wohlgemerkt.

Vor allem bei euren Verbündeten müsst ihr die Pausenfunktion öfter nutzen, als euch lieb sein kann, denn sonst bleiben ganze Truppenverbände einfach stehen oder an Hindernissen wie Brücken oder engen Mauerstellen hängen. Die Bezeichnung "taktischer Rückzug" scheint für den Anführer manch feindlicher Verbände zudem immer noch etwas Fremdes zu sein. Sehr bedauerlich, dass man hier keine spürbare Optimierung in all den Jahren gefunden hat.

Total War - Rome II
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Markus Grunow

Total-War---Rome-II


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Markus Grunow am 03 Okt 2013 @ 18:00
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