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TransRoad: USA: Review

  Personal Computer 

Mit TransRoad: USA aus dem Hause astragon bekommen Logistik-Nerds Nachschub. Mit einer eigenen Lkw-Transportfirma bauen wir uns in den Vereinigten Staaten eine Existenz auf. Ob uns die Simulation überzeugen konnte, zeigt euch unser Kurztest.

Erlebt die Kampagne

Insgesamt bietet uns TransRoad: USA drei verschiedene Spielvarianten. Der erste Weg führt dabei sicherlich für die meisten Spieler über die Kampagne. Wir schlüpfen in die Rolle eines Fahrers, der nach seiner Kündigung zusammen mit seinem Partner ein Unternehmen gründet. Hier bietet uns das Spiel nicht nur die Chance, das Logistikunternehmen unseren Wünschen entsprechend zu benennen, wir können außerdem ein passendes Logo aus den Vorlagen auswählen sowie einen Avatar für unseren Neu-Unternehmer festlegen. In der Kampagne haben wir keine andere Möglichkeit, als das Hauptquartier des Betriebs in Augusta im Norden des Landes zu positionieren. Im Spielverlauf warten dann verschiedene Aufgaben auf uns, die vom Einstellen einer vorgegebenen Anzahl an Fahrern über den Kauf bestimmter Trucks oder Anhänger bis hin zum Freischalten vorgegebener Kunden reichen. Dabei reisen wir quer durch das Land und bauen uns langsam, aber sicher einen Kundenstamm auf. Das einfache Erledigen der Aufgaben wird dabei immer wieder von Dialogboxen aufgelockert, wodurch die Kampagne insgesamt sehr kurzweilig ausfällt.

Stellt euch weiteren Herausforderungen

Im Quest-Modus ist der Rahmen hingegen etwas lockerer. Hier erstellen wir ebenfalls ein Unternehmen und wählen zudem bis zu fünf computergesteuerte Konkurrenten aus, die uns das Leben schwermachen. Im Gegensatz zur Kampagne lässt sich im Quest-Modus das Hauptquartier frei positionieren, wodurch wir beispielsweise auch in New York, Miami, Washington DC oder Las Vegas starten können. Auch hier haben wir Aufgaben zu erledigen, die allerdings von Beginn an etwas langfristiger ausgelegt sind, als in der Kampagne.

Wer sich hingegen ohne jegliche Vorgaben austoben möchte, kann den Sandbox-Modus nutzen. Hier dürfen wir nach Herzenslust Transportaufträge annehmen und am Ansehen unseres Unternehmens arbeiten. Im Vorfeld lässt sich das Spielerlebnis individuell anpassen, sodass Vergütung, Preise für Trucks sowie Fahrergehälter oder Strafen detailliert geregelt werden können. Auch das Startvermögen oder die Geduld von Kunden und Banken lässt sich im freien Spiel entsprechend anpassen, wodurch jeder Spielertyp auf seine Kosten kommt – Genreneulinge ebenso wie erfahrene Simulationsspieler.

Ein Job mit vielen Aufgaben

Als Manager eines Transportunternehmens kümmern wir uns zum Beispiel um die Verwaltung vorhandener Aufträge. Diese lassen sich einem Fahrplan zuweisen, den wir wiederum mit einem vorhandenen Truck verknüpfen müssen. Damit wir unser Geld für den Transport auch erhalten, ist es wichtig, das vorgegebene Zeitfenster einzuhalten. Wenn wir die Geduld der Kunden überstrapazieren, wird der Auftrag hingegen gecancelt, was eine Strafgebühr nach sich zieht. Erfolgreich abgeschlossene Jobs bringen uns eine Vergütung sowie Rufpunkte im jeweiligen Gebiet ein. Mit diesen schalten wir weitere Kunden frei, die aufwendigere und besser bezahlte Jobs bereithalten. Zur Verbesserung des Rufs lassen sich darüber hinaus unterschiedliche Marketing-Lösungen nutzen. Das verdiente Geld kann aber auch in Lizenzen, verbesserte Trucks und spezielle Anhänger investiert werden, die wir wiederum benötigen, um fortgeschrittene Aufträge wie Gefahrgut-Transporte annehmen zu können.

Überzeugende Orte

Grafisch ist TransRoad wirklich gut. Die Besonderheiten der einzelnen Regionen wurden überzeugend eingefangen, leider wirken gerade die größeren Städte aber doch etwas leer, da auf den Straßen nur sehr wenig los ist. In Sachen Hintergrundmusik haben sich die Entwickler etwas ganz Tolles einfallen lassen. So können wir nicht nur dem recht einschläfernden Instrumental-Soundtrack lauschen, sondern haben zudem Zugriff auf diverse Internetradios, die sich nach Genre filtern lassen. Daher kann jeder seine bevorzugte Musik hören, von Rock über Pop bis hin zu Klassik.

TransRoad: USA
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Daniel Walter

TransRoad-USA


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Daniel Walter am 27 Nov 2017 @ 14:37
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