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Transport Gigant - Down Under: Review

  Personal Computer 


Was ist der grösste Vorteil eines PC gegenüber einer Konsole? Die Möglichkeit, das fertige Produkt durch Upgrades, Patches und Add-Ons für den Kunden noch attraktiver zu machen. Genau das versuchen jetzt auch die Entwickler von JoWooD, die ihr Add-On: Transport Gigant: Down Under für stolze 30 Euro anbieten. Warum dieser Preis, der gerade einmal zehn Euro unter dem für das Originalspiel liegt, überzogen ist, bringt unsere Review ans Tageslicht.



Ein dicker Kritikpunkt war bei Transport Gigant das fehlende Tutorial. Das suchen wir auch zu Beginn dieses Tests leider vergebens. Selbstverständlich sind wir uns im Klaren darüber, dass wir es bei Down Under nur mit einem Add-On zu tun haben, aber für 30 Euro ist ein Tutorial nicht zu viel verlangt. Eine Wirtschaftssimulation muss einsteigerfreundlich sein, da reicht ein netter kleiner Techtree (Produktionsbaum) neben dem circa 20 Seiten umfassenden Handbuch, in dem nur das neue Signalsystem beschrieben wird, nicht. Dumm nur, dass das, was hier als neu verkauft wird, einfach durch einen Patch in das Spiel hätte eingebunden werden können.

Interessante Innovation oder kalter Kaffee?

Das Signalsystem ist sehr komplex und deshalb für Anfänger, die schon wegen des fehlenden Tutorials am Rande eines Nervenzusammenbruchs stehen, nicht zu empfehlen. Für erfahrene Zocker ist die Spielerei mit den Signalen allerdings interessant. Denn auf einem Streckenabschnitt können niemals mehrere Züge gleichzeitig fahren. Das funktioniert nur, wenn klar geregelt ist, welcher Zug zu welchem Zeitpunkt den entsprechenden Streckenabschnitt nutzen kann. Ist die Logistik hier nicht stimmig, bricht der Eisenbahnverkehr zusammen. Das Signalsystem ist für Transport-Gigant-Profis eine interessante Neuerung. Es ist jedoch nicht nötig, dafür tief in den Geldbeutel zu greifen. Ein Besuch auf der offiziellen Website in Kombination mit dem Download des entsprechenden Updates reicht aus, um das Signalsystem auch als Besitzer des Hauptspiels ohne Add-On sein Eigen nennen zu können.

USA, Europa? Australien!

Wieso hat das Add-On eigentlich den Titel Down Under? Die Antwort gibt es gleich zu Beginn. Mit Australien ist neben den USA und Europa ein neuer Kontinent in das Spiel integriert, der einige Besonderheiten hat. Australien soll den mittleren Schwierigkeitsgrad in das Spiel einbringen, da die USA als leichte und Europa als schwere Aufgabe schon vorhanden sind. Wir befinden uns in Australien und das bedeutet zwei Dinge: Anstatt Hühnern ist es hier der Vogel Strauss, der Eier produziert, und es sind Kängurus, die statt Schweinen für das nötige Fleisch sorgen. Zwölf Missionen gibt es für zockfreudige Wirtschaftssimulationsfans zu spielen. Allerdings strotzen die Entwickler nicht vor Innovationen. Die Aufgaben sind langweilig und fordern den Spieler in keiner Weise. Eine Bahnlinie soll einige Städte miteinander verbinden, Passagiere oder Baumaterial sollen an die entsprechenden Orte transportiert werden. Das hat der Transport-Gigant-Spieler alles schon einmal gesehen. Wo nur? Der Schwierigkeitsgrad ist für Zocker, die wissen, wie man den Transport Gigant handhaben sollte, einfach, kann jedoch variiert werden. Wem es also zu langweilig wird, der schraubt diesen in die Höhe und versucht sein Glück in der Logistikbranche auf hohem Niveau. Ein neues Ziel, das uns durch das Add-On präsentiert wird, ist das zu erreichende Jahreseinkommen. Aber auch das ist nicht schwer zu erreichen und animiert nicht zum Weiterspielen. Dem Spiel fehlt vor allem eins: Die Herausforderung.

Transport Gigant - Down Under
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 15:17
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