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Trapped Dead - Lockdown: Review

  Personal Computer 

Nebel kriecht langsam die Strasse rauf. Ein Auto steht quer geparkt, die Fahrertür steht offen. Eine Blutspur führt vom Fahrzeug weg, hinein in die Schatten der Nacht. Langsam geht der Mann mit der Axt vorwärts. Er hört sie schon kommen, langsam und schlurfend. Hungrig nach Fleisch, den Tod bringend. Mit der Axt schlägt der bullige Metzger zu und erwischt einen der drei ihn attackierenden Zombies hart. Blut spritzt, der wandelnde Tote hat seine letzten Schritte getan. Ein neuer Hieb auf den nächsten Zombie und die Blutgischt spritzt bis auf den Monitor.

Spirituelle Attacken oder lieber feste drauf?

Ups, willkommen in Trapped Dead: Lockdown, einem Hack 'n' Slay alter Schule, bei dem ihr eure Abneigung gegen Zombies und untote Hunde mal so richtig ausleben könnt. Als einer von fünf möglichen Charakteren geht ihr darin einer Zombie-Apokalypse auf den Grund und versucht, euch wichtige Menschen zu retten. Als wir beim ersten Durchspielen den Metzger nahmen, sozusagen eine Art langsamer Barbar mit Kenntnis über das filigrane Abtrennen von Gliedmassen, da wollte der gute Mann nur seine Tochter finden und retten. Genauso gut könnt ihr euch beispielsweise für den Exorzisten entscheiden, der jedoch im Kampf nicht auf schwere Äxter, Macheten oder Hämmer setzt, sondern sich mit spirituellen Attacken die attackierenden Leichen vom Leibe hält. Der Marshall und der Marine hingegen sind eher etwas für Freunde der Schiessprügel und setzen Schrotflinte oder Pistolen ein. Ganz anders der Hitman, der durchaus auch mal ganz ohne Waffen zurechtkommen kann.

Entsprechende Ausrüstung für eure wackeren Zombieschlächter gibt es entweder als Beute von Gegnern, in Kisten oder bei den nächstgelegenen Händlern des Vertrauens, die stilecht an einem brennenden Ölfass herumlungern und auf eure Talerchen warten. Der Besuch dort lohnt sich, denn speziell bessere Ausrüstung findet ihr dort. Da ihr eure gefundenen Objekte, die ihr nicht gebrauchen könnt, zu fairen Preisen dort veräussern könnt, ist Geldmangel nur anfänglich ein Problem. Schon nach knapp einer Stunde könnt ihr euch so manch schicken Kampfstiel, eine bessere Hose oder einen gut schützenden Helm leisten.

Trapped Dead - Lockdown Bild
Das Kampfsystem ist erwartungsgemäss einfach gestrickt. Ihr könnt in jeder Hand auf Wunsch eine Waffe tragen, diese auch unabhängig voneinander einsetzen, denn Attacken der beiden Arme führt ihr getrennt voneinander aus. Das sorgt auch dafür, dass ihr beispielsweise mit einem Messer und einer Schusswaffe unterwegs sein und so eine tolle Kombination aus Fernangriff und Nahkampfattacke nutzen könnt. Werdet ihr doch verletzt, steht euch allerhand Nahrung zur Verfügung, die ihr wie einen sofort wirkenden Heiltrank zu euch nehmt. Ui, ein Zombie hat euch die Hälfte eures Lebensbalkens weggeknabbert? Rasch ein Stück Pizza reingeschoben und alles ist wieder gut.

Trapped Dead - Lockdown
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Markus Grunow

Trapped-Dead---Lockdown


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Markus Grunow am 28 Mrz 2015 @ 18:13
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