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Trapped Dead: Review

  Personal Computer 

Zombie-Feeling im Commando-Stil? Das klingt nach taktischem Gruselspass und jeder Menge Kopfnüsse, sowohl für die schlurfenden Untoten, als auch für den geneigten Spieler vor dem Bildschirm. Crenetic Studios nahmen sich diesem Szenario an und veröffentlichen mit Trapped Dead eben jene Mischung.

Commandos - hinter feindlichen Zombies?

Es beginnt wie in einem zweitklassigen Horrorfilm. Auf dem Weg nach Irgendwo bleiben die beiden Freunde Mike und Gerald mit ihrem Wagen auf dem Highway liegen, der Sprit geht ihnen zur Neige. Kurzerhand zieht Mike los, um für Nachschub zu sorgen. Schon in der nahe gelegenen Tankstelle kommt es zur Begegnung mit einem ersten Zombie, der sich die Innereien des Tankstellenwächters einverleibt. Rasch greifen wir zum Baseballschläger und zermatschen unseren ersten Zombie.

Einen weiteren Untoten erledigen wir in dem kurz gehaltenen Tutorial halbwegs elegant mit einer Hebebühne. Zurück am Wagen müssen wir dann feststellen, dass es auch unseren Kumpel erwischt hat, direkt an seinem Hals labt sich ein weiterer Zombie-Mann. Gerade noch rechtzeitig erledigen wir das Leckermäulchen und rasen davon in Richtung Krankenhaus, schliesslich muss die Wunde unseres Kumpels ja versorgt werden. Hin und wieder bekommt ihr anhand vom Comic-Bildfetzen etwas von der dünnen Story untergejubelt. Herzlich Willkommen in Trapped Dead!



Man merkt schnell, dass Spiele wie Commandos, Jagged Alliance, Desperados oder Silent Storm als Vorbilder für die strategische Zombiejagd hergehalten haben müssen. Sei es bei der Handhabung, der angebotenen - immerhin zoombaren - isometrischen Perspektive oder den üblichen Standards, wie Gegner auf euch aufmerksam werden können. Denn die Zombies reagieren auf von euch verursachte Geräusche - und natürlich auf Blut. Zieht ihr aufgrund einer heftigen Beissattacke eine kleine Blutspur hinter euch her, folgen euch die Untoten. Das bietet aber auch praktische Vorteile, denn eines der Kernelemente des Spiels ist es, die grösseren Zombiegruppen zu sprengen und die fiesen Schlurfenden nacheinander auszuschalten.

Ausser langsam auf euch zuschlurfende Zombiegrüppchen gibt es jedoch im Repertoire an Gegnern keinerlei Abwechslung zu verzeichnen. Das ist schade, denn so sind einmal erfolgreich angewandte Taktiken auch in anderen Situationen zielführend, man kommt kaum in Versuchung, die Fähigkeiten der anderen Begleiter mal anders zu nutzen. Andere Begleiter? Oh, wir vergassen zu erwähnen, dass ihr im Laufe des Spiels auch andere Mitglieder in euer Zombie-Abwehr-Team, welches aus bis zu vier Köpfen bestehen kann, integrieren könnt. Deren spezifische Eigenschaften, wie besondere Stärke oder gute Heilkräfte, sollen die strategische Tiefe erhöhen, doch wie bereits angesprochen geht der Knoten nicht richtig auf, weil die Zombies stets gleich agieren. Vielmehr sind es die Örtlichkeiten, die für vielschichtiges Zombie-Zermatschen oder Zerballern sorgen.

Trapped Dead
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 21 Dez 2010 @ 00:06
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