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Tribes Ascend: Review

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Lange vor Battlefield und Konsorten gab es mit Starsiege: Tribes bereits einen teamorientierten Mehrspieler-Shooter. Dass inzwischen mehr als 14 Jahre vergangen sind, mag man dabei kaum glauben. Auch wenn die Tribes-Marke seitdem so einige Höhen und Tiefen durchlaufen hat, werden die einzelnen Titel auch heute noch gern gezockt. Mit Tribes Ascend will sich Entwickler Hi-Rez Studios der alten Tugenden besinnen und sich rein auf das schnelle Gameplay beschränken, welches für die Tribes-Reihe schon immer ein Markenzeichen gewesen ist.

Ein echter Oldschool-Shooter

Herunterladen, installieren, loslegen. Das altbewährte Spielprinzip von Tribes Ascend ist ziemlich einfach gestrickt, aber dennoch schwer zu meistern. Zur Wahl stehen euch vier verschiedene Spielmodi, die sich auf den ersten Blick kaum von denjenigen aus anderen Titeln unterscheiden. Während ihr im Arenamodus in Zweierteams mit jeweils fünf Spielern bis zum letzten Mann kämpft, ist der Team-Deathmath-Spielmodus selbsterklärend. Auch Capture the Flag und Capture and Hold bedürfen kaum einer weiteren Erläuterung. Obschon es hier einige Unterschiede im Vergleich zur Konkurrenz gibt, handelt es sich bei der Tribes-Reihe in erster Linie um einen traditionellen teamorientierten Shooter.

Besonders wird dieser Teamaspekt im Capture the Flag-Modus deutlich. Nur Teamplay lässt den Sieg in greifbare Nähe rücken. Dass dabei die feindliche Flagge in die eigene Basis gebracht werden muss, während die eigene wie ein Schatz behütet wird, versteht sich von selbst. Trotzdem haben die Hi-Rez Studios versucht, diesen Spielmodus abwechslungsreicher zu gestalten. Meistens befindet sich die Flagge an einem strategisch nicht ganz so günstigen Platz, damit auch eine reelle Chance besteht, sie zu stehlen. Beschützt wird sie allerdings durch stationäre Abwehrtürme, während ein fest installiertes Radar sämtliche Feindaktivitäten in der Nähe überwacht. Anstatt nun jeden Turm einzeln auszuschalten, haben es eure Feinde oftmals auf den Generatorraum tief im Inneren eurer Basis abgesehen. Ist der Generator erst einmal zerstört, werden alle Abwehreinrichtungen nutzlos und eure Basis ist den feindlichen Angriffen schutzlos ausgeliefert.

Aus insgesamt neun verschiedenen Charakterklassen könnt ihr auswählen. Jede von ihnen spielt sich erfrischend unterschiedlich, auch wenn es insgesamt gesehen leider nur eine Handvoll verschiedener Waffentypen gibt. Durch Updates werden allerdings laufend neue Waffendesigns und -arten nachgeschoben, für die ihr jedoch bezahlen müsst, wenn ihr sie nutzen wollt. Dennoch seid ihr erst einmal einige Stunden damit beschäftigt, alle Feinheiten einer jeden Klasse kennenzulernen. Während sich beispielsweise der stark gepanzerte Doombringer mit mobilen Schutzschilden oder Minen eher zur Verteidigung der eigenen Basis eignet, kann sich der Infiltrator zu jeder Zeit unsichtbar machen und so die feindlichen Linien durchkreuzen. Der Technician repariert mit einer Strahlenwaffe beschädigte Strukturen.



Die Aufgabenverteilung funktioniert auf anonymen Servern meistens recht gut, wenn nicht alle Spieler die gleiche Klasse wählen und sie natürlich ihren Job auch ernstnehmen. Leider verpufft die Idee mit den unterschiedlichen Klassen abseits des CTF-Spielmodus, da im Arena-, TDM- und sogar im Capture and Hold-Modus das Spiel zu einer wilden Ballerei verkommt und die Nachteile einiger Klassen - etwa Schwerfälligkeit oder nur eine leichte Panzerung - stärker zum Ausdruck kommen. Auch die kleinen Gadgets wie Störsender oder überall platzierbare Minigefechtstürme verlieren in diesen dezentralen Spielmodi ein wenig ihre Daseinsberechtigung.

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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 03 Mai 2012 @ 15:38
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