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Trine: Review

  Personal Computer 

Drei Charaktere treffen sich zufällig. Sagt der eine: "Hey, wollen wir mal was gemeinsam machen?" Sagt der andere: "Von mir aus". Sagt die Dritte im Bunde: "Aber nur, wenn ihr regelmässig duscht. Einer von euch müffelt ja!"

Was wie der Beginn eines schwachen Witzes klingt, könnte fast so im Spiel Trine passiert sein. Denn ein Magier, eine Diebin und ein schwergewichtiger Krieger finden ungewollt zueinander. Sie alle werden regelrecht angezogen von einem verzauberten Objekt, dem Trine. Als alle drei den leuchtenden Gegenstand berühren, verschmelzen sie zu einer Existenz. Jede der drei Persönlichkeiten kann sich nun in den Vordergrund drängen und für einige Zeit die Belange auch der anderen beiden erledigen. Wie es in Spielen nun mal üblich ist, hat jeder der Charaktere selbstverständlich einige Vorzüge und Nachteile vorzuweisen, wodurch der Einsatz in jedem Abschnitt wohlüberlegt sein sollte. Gezwungenermassen arbeiten sie also zusammen, um einen Weg zu finden, sich wieder voneinander zu lösen. Denn der dicke Kämpfer scheint in der Tat etwas müffelig unter seiner Plattenrüstung zu riechen.

Auf der Suche nach Hinweisen, wie die drei Helden sich wieder trennen können, durchquert ihr wunderschön gestaltete Abschnitte. Haben wir gerade wunderschön gesagt? Vergesst es, denn die genial designten und geradezu märchenhaft gezeichneten 2D-Hintergründe des Spiels dürften wohl zu den optisch besten Abschnitten gehören, die wir auf dem PC in den letzten Jahren erleben konnten. Ständig wird man regelrecht ob der grafischen Schönheit der Umgebungen gezwungen, innezuhalten und sich umzuschauen.

Trine Bild

Da plätschert eindrucksvoll ein Bach unter einer wackeligen Holzbrücke daher, gigantische Bäume strecken uns ihre dicken Wurzeln entgegen und von ihren Kronen baumeln riesige Schaukeln, an denen wir uns über Abgründe hangeln. Und auch bei den Animationen der drei tapferen Recken gibt es nichts zu bemängeln. Schauen wir zunächst auf den Magier. Er erinnert etwas an einen Lehrling, wenn er eine Kiste oder eine Planke aus dem Nichts erschafft und dabei mit seinem albern grossen Hut durch die Gegend hüpft. Die Diebin hingegen erinnert an eine Amazone, schiesst mit ihrem Pfeil elegant Skelette, Fledermäuse und andere Gegner ab, es sei denn, diese schützen sich mit Schilden.

Trine
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 29 Jul 2009 @ 20:22
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