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Tropico 3: Review

  Personal Computer 

Draussen wird es kalt, es regnet, stürmt und die Sonne lässt sich kaum noch blicken. Die Blätter fallen von den Bäumen, schon in Kürze wird es regelrecht trostlos sein. Lust auf eine Runde farbenfrohen Inselurlaub in der Karibik? Nun gut, allzu viel Entspannung wird euch nicht erwarten, wenn ihr als mächtiger Presidente auf der Insel anheuert und euch fortan um den Aufbau eures kleinen Reiches kümmern müsst. Aber hey, immerhin scheint hier meistens die Sonne!


Solltet ihr den ersten Tropico-Teil nicht kennen, können wir euch kurz beschreiben, worum es eigentlich geht im Spiel. Seid ihr schon Tropico-Veteranen, dürft ihr nun einige Zeilen vorrücken, wenn ihr dies wünscht. Wenn man so will, ist Tropico 3 kein übliches Aufbauspiel, sondern eher so etwas wie die Simulation eines Diktatorlebens. Ihr kreiert zunächst einen Präsidenten im Editor, verleiht eurem Anführer ein Aussehen und gebt ihm Stärken sowie Schwächen mit auf den politischen Lebensweg. Als Staatsoberhaupt ist es fortan euer einziges Ziel, euch so lange wie möglich im Präsidentenamt zu halten. Dafür stehen euch sowohl bautechnische Optionen zur Verfügung als auch beispielsweise politische Erlässe. Satte 70 verschiedene Gebäudetypen können von euch im Spielverlauf errichtet werden, um eure Wirtschaft anzukurbeln, die Bevölkerung zufriedenzustellen und auch Touristen in euer hübsches Inselparadies zu locken, um diesen ihrer Geldscheine mit Attraktionen zu berauben.

Bereits vor acht Jahren funktionierte diese Mischung hervorragend. Kein Wunder also, dass sich Haemimont Games mit einer Neuauflage beschäftigt hat, die um ein paar neue Optionen angereichert wurde. Eine Neuerung ist, dass eure Bewohner nicht mehr nur zu Fuss zur Arbeit gehen, sondern sich auch mit dem Auto dorthin befördern lassen. So dauert es nun keine halbe Ewigkeit mehr, bis der Arbeiter endlich sein Ziel, sprich die Baustelle, erreicht. Allerdings sind die Bauzeiten auch in Tropico 3 erneut sehr lange. Wer hier wild drauflos baut, hat dermassen schnell einen Schuldenberg angehäuft, dass nur durch eine russische Finanzspritze noch eine Bezahlung der Arbeiter möglich ist und die Wirtschaft nicht schon früh zusammenbricht.

Mit den beiden Weltmächten UdSSR und USA steht ihr gelegentlich in Kontakt. Solltet ihr tatsächlich mal über einen längeren Zeitraum in der Kreide stehen, sehen die Vereinigten Staaten offenbar ihre Zeit gekommen, mehr Präsenz vor eurem kleinen Reich zu zeigen. Kriegsschiffe patrouillieren dann vor der Küste so lange, bis ihr es geschafft habt, wieder auf gesunden Wirtschaftsfüssen zu stehen. Die diplomatischen Beziehungen zu den beiden Grossmächten solltet ihr nicht unterschätzen, ihr müsst euch darum genauso kümmern wie um die Planung der nächsten Wirtschaftsgüter oder die Beschaffung und Ausbildung von Fachkräften.

Tropico 3
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Markus Grunow

Tropico-3


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Markus Grunow am 06 Okt 2009 @ 20:08
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