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Two Worlds II: Review

  Personal Computer 

Als ZUXXEZ den ersten Teil veröffentlichte, überwog bei manchem Spieler die Skepsis, war der Publisher schliesslich zuvor doch eher im Strategiesegment tätig und hatte mit den Earth 2150- und 2160-Titeln Erfolg. Two Worlds konnte positiv überraschen, spaltete aber schon die Meinungen. Der einfache Schwierigkeitsgrad und die Spielbalance waren für erfahrene RPG-Recken nicht anspruchsvoll genug. Es hat drei Jahre gedauert, bis der zweite Teil in den Regalen stand. Erneut eine Empfehlung für Freunde leichterer Rollenspielkost? Oder steckt hinter dem Werk nun ein Schwergewicht der RPG-Zunft?


Geschwisterliebe Teil 2

Sich eine spannende Geschichte auszudenken, ist für ein Rollenspiel unerlässlich. Im ersten Teil ging es noch darum, die eigene Schwester zu retten. Im zweiten Teil geht es nun allerdings darum, die eigene Schwester zu retten. Huch, was soll das denn? Etwas mehr Ideenreichtum hätte dem Entwicklerstudio dann doch gutgetan. Zwar unterscheiden sich die Geschichten schon voneinander, aber gleich zwei Mal die Rettung von Kira anzusetzen, halten wir dann doch für etwas öde.

Interessant wurde jedoch der Einstieg in die Spielwelt gestaltet. Ähnlich wie seinerzeit in Oblivion, fliehen wir aus einem Kerker, bevor wir zu einem Helden werden können. Bei der Flucht hilft uns jedoch eine Gruppe von Orks, jene Wesen, denen wir im ersten Teil buchstäblich die Schädel gespalten haben. Die meisten Aufgaben abseits der Hauptgeschichte führt man für gänzlich unterschiedliche Fraktionen aus. Krieger-, Händler- und Magiergilde verfolgen dabei mitunter sehr verschiedene Ziele. Steigt man bei diesen Gilden im Ansehen, profitiert man direkt beispielsweise anhand von Nachlässen bei den ansässigen Händlern. Schön gestaltet und durchaus mit Humor versehen sind viele der Nebenaufgaben. Selbst Anspielungen auf andere Spiele kann man erleben, wie etwa menschenfressende Regenschirme, die verflixt an die Umbrella-Corporation erinnern.



Die Handhabung des Spiels ist insgesamt als gelungen zu bezeichnen. Per Funktionstasten schaltet ihr zwischen verschiedenen Schnelltasten hin und her, nehmt Tränke zu euch oder zaubert, was der blaue Manabalken hergibt. Lediglich beim Reiten kommt man sich mitunter vor, als ob man auf einem bockigen Esel sitzt. Auch die Kameraperspektive ist beim Reitvorgang nicht immer optimal. Zudem fällt das Absteigen in hektischen Situationen nicht leicht. Der Gaul muss wirklich erst zum Stillstand gebracht werden, bevor man endlich absteigen kann. In der Zwischenzeit stecken mitunter bereits etliche Pfeile in unserem Körper. Das Inventar ist übersichtlich gestaltet und gibt Zugriff auf die Bereiche Skills, CRAFT-System, Alchemie, Magie und natürlich das ganze Zeugs, welches ihr mit euch herumschleppt, seien es Waffen, Rüstungen Kräuter oder Quest-Objekte.

Two Worlds II
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 14 Dez 2010 @ 19:45
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