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Ultimate Pinball Challenge: Review

  Personal Computer 

Endlich wieder flippern! Fünfzehn Euro wären in der Spielhalle schnell verzockt, aber mit Rondomedias neuestem Flipperspiel bleiben die sechs Spieltische nach dem Kauf auf eurer Festplatte. Zumindest so lange, bis der Install-Wizard sie zum Schrott bringt.

In meiner Lieblingsdisko stand über Jahre hinweg der Adam's Family-Flipper. Das Gerät hat regelmässig mehr von meinem Geld geschluckt, als die Ausgaben für Getränke und Eintritt zusammen. Faszinierend, wie derart simple Klapperkästen so viel Spass bereiten können. Für einen Multiball lässt man sogar schon mal die nette Blondine an der Tanzfläche warten. Drei Bälle sind eben mehr als zwei. Flipper sind klassisch, Flipper machen Lärm, Flipper gehören einfach dazu. Aber Flipper sind auch teuer und ziemlich reparaturbedürftig. Schön, dass sich Rondomedia für eine Vermarktung von Fancy Bytes Flippersimulation Ultimate Pinball Challenge entschieden hat. Da geht nix kaputt, da wird nur einmal Geld investiert und man spielt so oft man möchte. Für fünfzehn Euro.

Auf schiefe Bahnen

Ganze sechs Flippertische mit unterschiedlichen Themen lassen erahnen, dass viel fürs Geld geboten wird. Die Tische Racing und Break the Speed lassen euch durch die Gefilde des Rennsports oder in verkehrsberuhigteren Zonen kugeln. Mit dem Space-Flipper geht?s optisch ins All, während der mittelalterliche Tisch im Castle-Look euch auf den Boden der Tatsachen zurückholt, damit ihr an den Airports von Fly Away gleich wieder abheben könnt. Das ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen. Hier geht es lediglich um Bilder und Flipperobjekte, die dem jeweiligen Thema angepasst sind. Den besonderen Reiz stellt dabei der Tisch Wiesenfest dar. Das Untergrundmotiv zeigt bunte Oktoberfestszenen, komplett mit Bayern in Lederhosen und einer Wirtin, die nicht allein fünf Mass Bier vor den Hütten hat.

In der Regel rollt die glänzende Eisenkugel relativ sanft, schnell und physisch einigermassen korrekt durch die Pixellandschaft. Zwar wirkt ihre Oberfläche bei genauem Hinsehen leicht so, als wäre sie mit Hammerschlägen in die richtige Form geklopft worden, doch die schönen Reflektionen der Umgebungsgrafik machen das wieder wett. Auf realistischere Feinheiten, wie etwa ein kurzes Abheben der Kugel bei heftigen Kollisionen, wurde kein Wert gelegt. Auch klingt das Abprallgeräusch von Objekten immer gleich. Abgesehen von den objekteigenen Geräuschen. Die sind, im Gegensatz zur schrecklichen und überflüssigen Hintergrundmusik (abschaltbar), ganz okay, wenn auch etwas synthetisch. Englische Sprachausgabe klärt hin und wieder über die Freischaltung von speziellen Ereignissen auf, wie etwa dem Multiball. Beim Multiball handelt es sich um den wahr gewordenen Traum eines jeden Flipperspielers. Nach dem Abschiessen bestimmter Objekte (Targets, Bumper, etc.) und der Versenkung von Kugeln in dafür vorgesehen Löchern, wird er aktiviert. Dann rollen zeitgleich drei Kugeln über den Tisch. Von Übersicht kann dann zwar keine Rede mehr sein, doch das wilde Geballere mit den Flipperschlägern hat fette Boni für das Punktekonto zur Folge. Und darum geht es beim Flipperspielen schliesslich - um Punktzahlen und Highscores.

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Thomas Richter

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Thomas Richter am 24 Okt 2005 @ 19:40
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