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Universal Combat: Review

  Personal Computer 


Gekämpft wird immer und überall. Nämlich auf dem Land, auf dem Wasser, in der Luft und zukünftig auch im Weltall. DreamCatcher meint es mit Universal Combat wirklich so gut mit der Vielseitigkeit möglicher Schlachten, dass auch der Umgang mit dem Spiel selbst zum Kampf mutiert.



Universal Combat gilt insgeheim als fünftes Glied der Battlecruiser-Serie, trägt allerdings einen eigenständigen Namen. Im Gegensatz zu den Vorgänger-Spielen wurde bei der Entwicklung erstmals verstärkt auf Action-Elemente gesetzt. Wer jetzt aber denkt, die strategischen Möglichkeiten gehen damit verloren, der irrt gewaltig: Universal Combat setzt euch praktisch in ferner Zukunft als Kommandeur von Weltraumflotten im All ab - der Rest liegt ganz bei euch.

Wer bin ich, wo will ich hin?

Diese Weltraum-Strategie-Simulation ist mit Sicherheit nichts für Warmduscher. Sprich, Anfänger zucken angesichts der spielerischen Möglichkeiten verängstigt zusammen, nur echte Freaks schaffen den Trip durchs All. Auf 54 DIN-A5-Seiten findet der süchtige Strategie-Masochist in der Spielanleitung geballte Informationen, ohne die im Spiel überhaupt nichts geht. Darum wurde an anderen Enden deutlich gespart. Die Rahmenhandlung rund um euer Dasein beschränkt sich auf das Nötigste, von einer ausgefeilten Story fehlt also jegliche Spur. Umso mehr gibt`s dafür von unzähligen Abkürzungen. Kleiner Auszug gefällig? So wird das System-Statusrelais kurzerhand zum SSR, der MNC zum Hauptcomputer, das LAS zum Photonenlaser und das LWI dient lediglich als Start-Alarm-Indikator. Etliche dazugehörige Tastenbefehle machen den Kopf dann endgültig voll. ALT+S öffnet die TACOPS-Anzeige, mit der 6 schaltet ihr durch die Inventarobjekte (PRL, PSU und PSS) und Umschalt + X löscht alle tödlichen Ziele von der Anzeige. Spätestens nach den ersten zehn Minuten im Spiel wird euch klar, dass ihr die Anleitung auch tatsächlich lesen müsst, bevor das Spiel selbst zum getöteten Ziel wutentbrannter Verzweiflung wird. Universal Combat spielt sich weitestgehend über die Tastatur, die Maus verkommt zur sekundären Kommandoeinheit.

Frei wie ein Vogel

Bis ihr das Spiel wirklich bedienen könnt, euch mit allen Abkürzungen vertraut gemacht habt und euch die Anzeigen in den Cockpits nicht bloss noch wie kryptische Symbole erscheinen, vergehen Stunden. Wer dann noch Lust auf die Erkundung fremder Welten hat, wird Licht und gleichermassen viel Schatten entdecken - egal wie weit das eigene Raumschiff von der nächsten Sonne entfernt ist. Der Hersteller wirbt mit einer völlig freien Spielumgebung. 250 Planeten warten auf euren Besuch, zwölf eigenartige Rassen sind spielbar und die 21000 Örtlichkeiten von Interesse, wie es der Hersteller nennt, garantieren tatsächlich eine Menge Spielstoff. Im All selbst dürft ihr Raumschiffe manuell steuern oder auch im Weltraum-Kampfanzug den Spaziergang in der schwarzen Sternenbrühe wagen. Über den Raumbasen auf den Planeten finden dann auch schon mal regelrechte Dogfights mit kleineren Raumgleitern statt, zu Wasser schlagt ihr mit Booten Wellen und unter Wasser geht?s als Kampftaucher auf Tauchstation. An die hundert verschiedene Fortbewegungsmittel unterschiedlicher Art und Grösse bewegen euch durch die Spielareale. Universal Combat liefert eben tatsächlich die universelle Kampfsimulation und das ist auch der Grund für die schiere Funktionsvielfalt im Spiel.

Universal Combat
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Universal-Combat


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Admin am 07 Mrz 2005 @ 10:35
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