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Unstoppable Gorg: Review

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Die Verpackung sieht aus wie ein uriges Filmplakat aus den 1950er-Jahren. Aliens greifen die Erde an, formschön im typischen Untertassendesign. Ein Ballerspiel aus längst vergessen geglaubten Tagen? Nein, ein Tower-Defense-Spiel mit frischen Ideen und viel kultigen und trashigen B-Movie-Anleihen! Futuremark Games hat hier ein charmantes Kleinod für Freunde dieses Genres programmiert, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das grundsätzliche Prinzip ist bekannt und bleibt selbstredend unverändert. Die Alien-Rasse der Gorg startet eine Invasion der Erde. Auch in diesem Spiel stürmen ständig neue Gegnerwellen auf das von uns gestaltete Abwehrbollwerk zu. Die errichteten Abwehrtürme besitzen auch hier verschiedenste Funktionen und sind gegen manche Feinde effektiver als gegen andere. Doch halt, etwas ist bereits anders, denn eigentlich dürften wir in diesem Fall gar nicht von Tower-Defense sprechen. Eher ist es ein Satellite-Defense-Titel, denn statt Türmen setzen wir im Weltall rund um unseren Heimatplaneten Kampfsatelliten zur Verteidigung verschiedener Ziele ein. Unter anderem beschützen wir eine Asteroidenmine, ein Luxushotel in bester Mondlage und natürlich unseren Heimatplenten vor den fiesen Alien-Invasoren.

Auf mehreren Umlaufbahnen gilt es, aus 18 Varianten Geld produzierende Satelliten, Vulcan-Geschütze, Laserwaffen, mächtige Raketenwerfer, Reparaturstationen, Schildsatelliten oder auch mal eine Superwaffe wie einen Generator für ein kurzzeitig entstehendes Schwarzes Loch oder eine mächtige EMP-Bombe zu platzieren, mit dem die Gorg im Flug verlangsamt werden. So weit, so bekannt, denn auch in anderen Titel dieser Machart gilt es, möglichst sparsam mit Ressourcen umzugehen und strategisch geschickt seine Abwehr aufzubauen, um den Feind bis zum Abschluss der Mission aufhalten zu können.

Unstoppable Gorg unterscheidet sich jedoch mit einer Option beträchtlich von so vielen anderen Kandidaten des Genres: Ihr platziert eure Satelliten auf verschiedene Orbitalringe, die sich manipulieren, sprich drehen lassen. Während sich die Aliens also auf verschiedenen Flugbahnen ihrem Ziel nähern, könnt ihr die von euch errichteten Satelliten verschieben, indem ihr mittels des Cursors den Orbitalring anwählt und ihn in die von euch gewünschte Richtung dreht. Damit verschiebt ihr natürlich sämtliche auf diesem Ring befindlichen Stationen, was den Schwierigkeitsgrad beträchtlich erhöht.

Der Einflussbereich der Satelliten ist zumeist sehr begrenzt, so dass ihr sehr wachsam sein müsst, wie und wo ihr eure Abwehr taktisch geschickt aufbaut, um nicht schlussendlich doch noch vom Endboss der Levels, dem jeweiligen Mutterschiff, vernichtet zu werden. Ein wenig Frust kann da schon aufkommen, wenn man eine im Spielverlauf ständig schwerer werdende Mission nicht gleich beim ersten Mal packt. Andererseits motiviert das Spiel ungemein mit seinem happigen Anspruch und gibt euch stets neue und kernige Herausforderungen auch innerhalb der jeweiligen Missionen auf den Weg.

Unstoppable Gorg
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 06 Feb 2012 @ 18:54
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