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Uplink: Review

  Personal Computer 


Immer wieder hören wir von gefährlichen Würmern, Angriffen auf unsere heimischen Rechner oder ganze Netzwerke am Arbeitsplatz. Wer dahinter steckt und warum diese Angriffe durchgeführt werden, bleibt zumeist unklar. Mit dem Spiel Uplink aus dem Hause S.A.D. habt ihr nun die Möglichkeit, selbst als Hacker aktiv zu werden, ganz ohne Sorge tragen zu müssen, für einige Jahre hinter schwedische Gardinen zu müssen. Denn diese ungewöhnliche Spielsimulation hält euch in Atem, ganz ohne Verbindung ins reale Internet.



Die Grundaussage von Uplink ist denkbar einfach: Keine Bewegung im Internet ist sicher! Egal ob Börsenhandel, Kreditkartenkauf oder persönliche Krankenhausakte, an diese Daten gelangt man mit genügend Raffinesse und ausreichender krimineller Energie mit mehr oder weniger Aufwand. Kleinste Lücken reichen aus, um die gewünschten Informationen aus dem Internet zu ziehen. Diese Grundangst nutzt Uplink, um den Spieler gekonnt in seinen Bann zu ziehen. Nach der Anmeldung bei der Uplink Corporation wählt ihr einen Namen, ein Passwort und müsst anschliessend eine Kopierschutz-Massnahme des Programms über euch ergehen lassen. Ein kleines Augenzwinkern an den geneigten Spieler kann sich S.A.D. offenbar nicht entgehen lassen.

Als Hacker heuert ihr im Jahre 2010 bei einer Untergrundorganisation an. Ausgestattet mit einem bescheidenen Gateway verdient ihr euch eure ersten Sporen mit kleineren Hacker-Aufträgen, um ein wenig Geld in die eigene Kasse fliessen zu lassen. Ihr manipuliert Lebensläufe oder Zeugnisse, erstellt komplett neue Identitäten und umgeht die Sicherheitsvorrichtungen von Banken, um in den Börsenhandel eingreifen zu können - zu euren Gunsten versteht sich. Wer nicht sicher im Umgang mit Fachausdrücken wie Firewall-Bypass, Proxy oder Hub ist, absolviert das informative Tutorial, in welchem die ersten Schritte zu einem erfolgreichen und unerkannten Hacker gut vermittelt werden. Unerkannter Hacker? Ja natürlich, denn wer von der Gegenseite erwischt wird, darf sich über einen Game-Over Bildschirm freuen. Eine Zusammenfassung der bisherigen Karriere zeigt euch anschliessend, in welchen Feldern ihr erfolgreich wart.

Spannungsgeladene Momente erlebt ihr während des Einhackens öfter. Die Zeit sitzt euch bei jeder Aktion im Nacken, es passiert schnell, dass sich euer Puls erhöht, wenn ihr einen schwierigen Auftrag ausführt und darauf hofft, dass die vor kurzem teuer erworbene Passwort-Knacker-Software jetzt auch funktioniert. Das Geschehen wird dabei sehr steril vorwiegend in schwarz-blauen Farben präsentiert. Die Handhabung des Interface ist rasch erlernt, alle Funktionen des Hacker-Alltags sind zügig abrufbar. Die vorhandenen Übersichtskarten und Diagramme wurden augenfreundlich gestaltet, gleiches gilt jedoch keineswegs für die Schriftart auf dem Monitor! Der unscharfe Schriftsatz, der bereits nach wenigen Minuten für Augenschmerzen sorgt, ist ein grosses Ärgernis!. Eine Änderung der Bildschirmauflösung sorgt dann sogar noch für grössere Probleme, da die Menübuttons anschliessend in mancher Auflösung nicht mehr vernünftig angesteuert werden können. Sounds gibt es so gut wie keine, ausser den üblichen Menüsounds einer Desktop-Oberfläche und einer dudeligen Hintergrundmusik. Dennoch erschreckt man sich schnell, wenn es wieder auf dem Bildschirm plötzlich heisst: You are tracked!.

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Admin am 07 Mrz 2005 @ 10:59
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