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Vampire World - Port of Death: Review

  Personal Computer 

Die Mayhem Studios kennen einige von euch vielleicht von den enttäuschenden, weil sehr fehlerbehafteten Rollenspielen Neverend und Shadow Vault. Mit Vampire World ist jetzt der nächste Versuch der slowakischen Spieleschmiede erschienen, einen ordentlichen Titel auf die Beine zu stellen.

Steiniger Weg

Es fängt ja schon vielversprechend an - im negativen Sinne. Nach der Installation des Spiels können wir selbiges nicht starten, weil eine DLL-Datei fehlt. Letztere müssen wir uns im Internet besorgen. Die Frage stellt sich, was Kunden machen sollen, die über keine Online-Verbindung verfügen. Das ist also schon mal die erste Sauerei.

Im Spiel folgt nach dem Intro, in dem ein Typ namens Ivan an einem Pier ermordet wird, der nächste Schwachpunkt. Als Protagonist Bernard sollt ihr dem Verschwinden von Ivan auf den Grund gehen. Warum? Weshalb? Keine Ahnung, vermutlich waren die beiden Männer befreundet. Jedenfalls steuert ihr Bernard im Resident Evil-Stil aus fester Sicht einer dritten Person durch grafisch unterdurchschnittliche Areale. Das Manövrieren erweist sich leider als sehr hakelig und ungenau. Das ist schade, macht jedoch aufgrund der rundenbasierten Kampfmechanik nichts aus. Es ist also keine Eile geboten.

Abwechslungsreich?

Wenn ihr nicht gerade die Schauplätze nach Truhen mit wertvollen Inhalten durchsucht, bekommt ihr es mit diversen Vampiren zu tun. Wie bereits angesprochen wird dann in einen rundenbasierten Modus umgeschaltet. Hier kann in aller Ruhe entschieden werden, ob der Gegner mit Magie oder Nahkampfwaffen angegriffen werden soll. Werden von Letzteren bestimmte Gattungen häufiger genutzt, schalten sich weitere Angriffsstile frei. Anfangs noch mit schwachen Messern und Feuerzaubern ausgerüstet, stehen im späteren Spielverlauf mächtigere Totschläger zur Verfügung. Die Kämpfe sind recht taktisch, vor allem gegen mehrere Widersacher gleichzeitig, und machen durchaus Spass. Leider fehlen den schlecht animierten Gefechten sämtliche Soundeffekte. Ein weiterer Programm-Bug oder gar von Entwicklerseite gewollt? Wir wissen es nicht.

Vampire World ist nicht bloss ein Rollenspiel, sondern bietet nebenbei das eine oder andere Rätsel. Die sind jedoch von der simpelsten Sorte, beschränken sich darauf, Gegenstände zu besorgen, um an anderer Stelle weiterzukommen. Das kann mancherorts schon mal richtig witzig sein. So steht Bernard etwa vor einer verschlossenen Gittertür. In einem Monolog verrät er, dass er sie nur mit einer Kettensäge aufbekommen würde. Sekunden später steht ein Typ mit eben jenem Werkzeug hinter Bernard - ein lustiges Wortgefecht beginnt, danach haut der Feigling ab. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd gilt es, die Kettensäge in einem Kampf zu erstreiten.

Vampire World - Port of Death
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Daniel Boll

Vampire-World---Port-of-Death


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Daniel Boll am 01 Okt 2007 @ 13:03
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