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Vietcong 2: Review

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Wer schleicht des Nachts durchs grüne Dickicht? Es ist nicht der Kettensägenmann, sondern ein einsamer Vietcong auf Patrouille. Nach knapp drei Jahren präsentiert uns Take 2 endlich den Nachfolger des bislang besten Vietnam-Shooters, die Rede ist von Vietcong II. Ausgestattet mit zwei Kampagnen und einem Multiplayer-Modus versucht der Ego-Shooter aus dem Hause Pterdon die Fans für sich zu gewinnen. Ob der Shooter erneut punkten kann? Wir verraten es euch!



Story

Am 30. Januar 1968 nutzten die nordvietnamesische Armee und die nationale Befreiungsfront den Waffenstillstand, der traditionell am vietnamesischen Neujahrsfest "Tet" ausgerufen wurde, und zettelten in Dutzenden von Städten in Südvietnam Aufstände an. Die Regierung von Südvietnam und ihre amerikanischen Verbündeten wurden von den Angriffen völlig überrascht, viele Soldaten der Armee der Republik von Vietnam hatten Urlaub, feierten das Tet-Fest und glaubten, den vermeintlichen Waffenstillstand geniessen zu können. Obwohl die Rebellen anfänglich die Oberhand zu gewinnen schienen, nachdem sie sogar die Botschaft der USA in Saigon überrannt hatten, startete die USA und die ARVN (Armee der Republik Vietnam) eine Gegenoffensive, bei der es zu blutigen Kämpfen um Hue, Saigon und anderen Städten kam und Nordvietnam sowohl personell als auch materiell entscheidende Verluste hinnehmen musste, von denen es sich nie wieder erholte.

Gameplay

Schon vor einigen Wochen konnten wir einen ersten Blick auf Vietcong II anhand einer spielbaren Beta-Version werfen. Das Spiel ist, anders als der Vorgänger, in zwei Kampagnen eingeteilt. Um die Vietcong-Kampagne frei zu spielen, muss der Spieler zuerst die USA-Kampagne erfolgreich beenden. Während der Spieler hier hauptsächlich defensiv spielen muss, da oftmals bestimmte Stellungen gehalten werden müssen, darf man in der Vietcong-Kampagne in die Offensive übergehen. Überfälle auf Konvois, Hinterhalte und Heckenschützen-Einsätze geben hier den Ton an. Dennoch wird man Schleich-Einsätze, die man noch aus dem Vorgänger kennt, oftmals vergeblich suchen, da fast jede Mission in einem Gemetzel ausartet. Hin und wieder darf der Spieler dann auch mal in einen Jeep oder einen Panzer einsteigen und mit dem Bord-MG feindliche Gegnerhorden massakrieren. Dass die Gewalt in Vietcong II nicht gerade unter der Hand gehalten wird, lässt schon das "Ab 18 Jahren" Schild auf der Packung vermuten, allerdings scheint die deutsche Version etwas entschärft zu sein. Zwar gibt es Ragdoll-Effekte und "Pulver-Blut", wenn man auf einen Gegner schiesst, jedoch verschwinden die Leichen nach einer Zeit lang wie von Geisterhand. Zudem ist es nicht möglich, irgendwelche Gliedmassen abzutrennen.

Vietcong 2
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Alexander Boedeker

Vietcong-2


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Alexander Boedeker am 05 Nov 2005 @ 07:22
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