GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Vietcong: Review

  Personal Computer 


Der Krieg in Vietnam - die grüne Hölle! Was könnte eine bessere Vorlage für einen First-Person-Shooter sein als dieser Krieg? Dieselbe Frage stellten sich die Entwickler Pterodon und haben gleich ein solches Spiel umgesetzt. Ob den Jungs aus Tschechien damit der grosse Wurf gelungen ist, lest ihr im Folgenden.



Ein altbewährtes Konzept wird auch in diesem Spiel wieder verwendet: Krieg. Nach zahlreichen Spielen um den Zweiten Weltkrieg oder um andere bedeutsame Konflikte der Menschheit, ist nun der Krieg der Amerikaner gegen das kleine Land Vietnam Thema eines Computerspiels. Vietcong ist das neue Werk des tschechischen Entwicklers Pterodon, der in Zusammenarbeit mit den Illusion Studios (Mafia) ein Spiel auf den Markt bringt, das die traumatischen Erlebnisse amerikanischer Soldaten einfängt und digital wiedergibt. Das Ergebnis der langen Entwicklungszeit ist ein echter Vorzeige-Shooter, der sowohl atmosphärisch als auch durch reichlich Action zu überzeugen weiss.

Story

Platoonleader Sergeant Steve R. Hawkins befindet sich mitten drin. Der Vietnamkrieg tobt und den Amerikanern droht eine Niederlage, wie sie sie bisher nicht erlebt haben. Er wird ins Camp Nui Pek geschickt, wo er seine weiteren Befehle und Anweisungen erhalten soll. Zur Seite stehen ihm dabei seine fünf Kameraden, der Einheimische Le Duy Nhut, Techniker Bronson, MG-Schütze Hornester, der Funker Defort und der Sanitäter Crocker. Die sechs Männer warten auf ihre Befehle und haben viele Missionen zu bestehen. Im Spiel wird einiges geboten. Auf realistische Weise erzählt das Spiel die Geschichte des traumatischen Krieges, in dem tausende amerikanische GIs ihr Leben lassen mussten. Eine dynamische Story begleitet den Spieler bis zum Schluss und zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Allein geschichtlich hat Vietcong einiges zu bieten, denn hier werden überraschend viele Fakten und eine aussergewöhnlich reale Atmosphäre geboten. In den Missionen selbst geht es weniger um historische Fakten. Hier zählt allein das Überleben, doch wer sich vor einer Mission gut informiert, der lernt automatisch einiges über diesen Krieg kennen.

Vorbereitung ist alles

Rund 20 Missionen gilt es in einem der vier Schwierigkeitsgrade der Singleplayer-Kampagne zu bestehen. Vor jeder Mission hat der Spieler die Möglichkeit, sich mit seinen Kameraden im Bunker auf den nächsten Einsatz vorzubereiten, dabei hat man Zugriff auf alle möglichen Arten von Informationen. Man kann zunächst einmal seine Kameraden näher kennen lernen und ihre genauen Tätigkeiten in Erfahrung bringen. Für Fans des Gesamtthemas Vietnam ist auch ein Blick in das Tagebuch des Hauptprotagonisten sehr lohnenswert. Der Schreibstil ist schön und packend gestaltet und bietet neben der hektischen Action auch mal eine kleine, unterhaltsame Gefechtspause. Jede neue Mission beginnt mit einer Videosequenz, die dem Spieler im Groben darstellt, um was es in der folgenden Mission geht, welches Ziel es zu erreichen gibt. Im Bunker kann man neben Sergeant Hawkins´ Tagebuch auch Einblick in die Waffenarten erhalten, die das Platoon in der folgenden Mission erwarten. Wichtig ist, dass man sich über jegliche Umstände informiert und auch alle Arten von Informationsquellen nutzt, denn andernfalls ist es möglich, dass man schnell von einer überraschenden Aktion überrumpelt wird, mit der man nicht gerechnet hat. Allgemein gilt in Vietcong, immer Acht zu geben und alles im Auge zu haben. Der Gegner lauert an allen Ecken und kommt leider nicht auf den Spieler zu und begrüsst ihn freundlich.

Vietcong
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Admin

Vietcong


Vietcong


Vietcong


Vietcong


Admin am 06 Mrz 2005 @ 21:05
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen