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Virtua Tennis 3: Review

  Personal Computer 

Es gibt Spiele, die sind einfach Mist. Die machen keinen Spass, sehen schwach aus, landen schnell wieder in der Tonne. Dann gibt es Spiele, die sind genial und klasse, da ist sich jeder einig, alle haben sich lieb und umarmen sich. Und dann gibt es Spiele, wo es selbst bei uns in der Redaktion ab und an laut wird. So geschehen jüngst im Fall der 360-Version von Segas Virtua Tennis 3. Was hat sich unser Choleri... Kollege Grunow da aufgeregt. Viel zu leicht, schwache Animationen, ständiges Rumgehechte, Top Spin 2 sei um Längen besser. Ach ja? Nun, Herr Kollege, erstens sind Geschmäcker verschieden und zweitens kann man Virtua Tennis 3 und Top Spin 2 - Überraschung - kaum miteinander vergleichen. In diesem Sinne, willkommen zum PC-Test von Virtua Tennis 3, oder auch "Noch 'ne andere Meinung!"

Filzball voraus!


Nachdem es Teil 2 der Virtua Tennis-Reihe nicht auf den PC geschafft hat, ist die Jagd nach der gelben Filzkugel nun wieder zurück und präsentiert sich in astreiner Grafik und den bewährten Stärken der Reihe. Aber fangen wir vorne an. Neben dem schnellen Spiel im Einzel oder Doppel mit einem der insgesamt zwanzig enthaltenen, recht bekannten Tennisspieler ist das Herzstück des Spiels der World Tour-Modus, in dem ihr euch mit einem selbst erstellten Spieler bis ganz nach oben in der Weltrangliste kämpfen müsst. Bei Erstellen eures Tennisrecken habt ihr, auch wenn es zunächst nicht danach aussieht, vielfältige Möglichkeiten. Angefangen bei Geschlecht, Grösse und Gewicht, Kleidung und Gesicht bis hin zu einzelnen Schlaganimationen und Gesten könnt ihr eine ganze Menge festlegen, ehe ihr euch mit dem neuen Weltranglistenspieler ins Geschehen stürzt.

Nach oben in der Liste kommt ihr durch die erfolgreiche Teilnahme an Turnieren. Dabei hilft euch jeder Sieg, ein kleines Stück nach oben zu klettern. Selbst, wenn ihr das Turnier nicht gewinnt, könnt ihr also durch Viertel- und Halbfinale Boden auf der Liste gutmachen. Natürlich dürft ihr zu Beginn eurer Karriere mangels Können und Popularität nur an vergleichsweise einfachen Nachwuchsturnieren teilnehmen - da wirkt es schon etwas deplatziert, wenn ihr im billigsten Turnier plötzlich auf Tommy Haas trefft. Aber nun gut, es gibt ja wie gesagt nur zwanzig Spieler im Spiel. Zwischen den Turnieren habt ihr stellenweise eine ganze Weile Freizeit. Die könnt ihr nutzen, um zuhause oder im Urlaub die verbrauchte Kondition wieder aufzufrischen und Ruhe zu tanken, oder durch die zahlreichen pfiffigen Minispiele eure Fertigkkeiten zu trainieren.

Space Invaders auf Sand und Kies

In den Minispielen trainiert ihr auf extrem spassige Art und Weise unterschiedliche Aktionen und poliert so eure Fähigkeiten auf dem Platz auf. Da müsst ihr zum Beispiel Fässer umschiessen, um eure Schlagkraft zu trainieren, einer Lawine aus Obst und Tennisbällen ausweichen, um die Beinarbeit zu verbessern oder sich in Space Invaders-Manier nähernde Tennisball-Maschinen gezielt abschiessen, um das Zielen des Balls zu optimieren. Wiederholtes Spielen der Aufgaben macht Sinn, da das Programm die Schwierigkeitsstufe der einzelnen Spiele verschärft.

Virtua Tennis 3
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Tobias Kuehnlein

Virtua-Tennis-3


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Tobias Kuehnlein am 18 Apr 2007 @ 07:30
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