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Vivisector - Beast Within: Review

  Personal Computer 

Vivisector könnte man angesichts der langen Entwicklungszeit und den zahlreichen Releaseverschiebungen schon fast als das Daikatana aus der Ukraine bezeichnen. Entwickler Action Forms liess sich für den Ego-Shooter über vier Jahre Zeit. Wahrscheinlich mit ein Grund, warum die eigens erstellte 3D-Engine namens AtmosFear nicht mehr wirklich mit aktuellen Genre-Konkurrenten mithalten kann. Aber stimmt denn wenigstens das Gameplay?

Der Schöne und die Biester

Kurt Robinson ist ein Navy Seal und wird eines Tages mitsamt seiner Einheit auf die Insel Sorio abkommandiert. Dort soll er gemäss seines Auftrages eine Gruppe Rebellen eliminieren. Kaum angekommen, werden seine Kameraden von einem blutrünstigen Wildtier getötet. Von Liam Quaid, dem Anführer einer anderen Spezialeinheit, die ebenfalls auf Sorio feststeckt, erfährt Kurt alsbald, dass es auf dem Eiland nicht mit rechten Dingen zugeht. Schnell wird ihm klar, dass es keine Rebellengruppe gibt und man ihn offenbar als Versuchskaninchen für genmanipulierte Killer-Bestien in das gefährliche Areal geschickt hat.

Fortan macht ihr euch als Kurt auf, der Sache auf den Grund zu gehen. Zu eurer Standardausrüstung, die aus Messer, Pistole und M16 besteht, gesellen sich später sowohl moderne als auch ausgefallene Waffentypen hinzu. Mit Granaten, Plasma-Kanone, Shotgun, Raketenwerfer, diversen Schnellfeuer- und Scharfschützengewehren geht es den Biestern und feindlich gesinnten Soldaten an den Kragen. Die Gegner wiederum wissen sich mit Blitz-, Feuer- und Schlagattacken zu verteidigen - manch eine Spezies greift sogar selbst zur Schusswaffe. An Munition mangelt es übrigens zu fast keinem Zeitpunkt, ist selbige doch im Überfluss in den Levels verteilt.

Wenn die Ausrüstung nicht gerade frei in der Gegend rumliegt, befindet sie sich in Holzkisten. Anstatt jedoch wie ein gewisser Mister Freeman zur Brechstange zu greifen, reicht hier schon ein kleines Einschussloch, um an den Inhalt zu gelangen. Via Dauerbeschuss können die Kisten komplett durchlöchert werden. Das macht die Dinger zwar als Deckungsmöglichkeit ineffektiv, kann im Umkehrschluss aber auch für Feinde von Nachteil sein, die sich hinter einer solchen befinden. Abgesehen davon ist das Ganze rein optisch nett umgesetzt worden und trägt einen kleinen Teil zur Atmosphäre bei. Auf Wunsch dürft ihr bestimmte Objekte, darunter auch Metalltonnen, aufnehmen und als Wurfgeschosse verwenden. Und nein, es gibt in Vivisector keine Gravity Gun. Unser Held ist schliesslich ein kräftiger Navy Seal, kein schlanker Wissenschaftler. Kurt schmeisst also noch alles aus eigener Kraft durch die Gegend.

Vivisector - Beast Within
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Daniel Boll

Vivisector---Beast-Within


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Daniel Boll am 24 Jan 2006 @ 03:00
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