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War of the Roses: Review

  Personal Computer 

In War of the Roses geht es ungewohnt derbe zur Sache. Ungewohnt deshalb, weil man sich das Mittelaltergefecht oft sehr sauber und ehrenvoll vorstellte. Doch wer hier überleben und als Sieger das Schlachtfeld verlassen möchte, der muss die Schwachpunkte seiner Gegner gnadenlos und effektiv ausnutzen. Dabei darf dann auch die Fairness keine Rolle spielen. Die Mischung aus Battlefield-Elementen gemischt mit dem blutigen Ambiente und den waffentechnischen Möglichkeiten des Mittelalters geht auf. Vorausgesetzt, ihr bringt auch ausreichend Geduld mit.

Wenig Spielmodi und Karten

Im Einzelspielermodus nehmt ihr an einer Art Turnier teil. Hier erlernt ihr dann rasch den Umgang mit dem Bogen und erwehrt euch eurer Haut in ersten Eins-gegen-eins-Duellen. Allerdings ist die Gegner-KI äusserst dürftig geraten: Wie ein Magnet zieht ihr nach und nach eure Feinde an, fast kommt man sich vor wie in einem alten Bud Spencer-Streifen, weil man seine Angreifer der Reihe nach plätten kann. Zudem hauen sich eure Feinde auch gerne mal gegenseitig die Rübe platt - angenehm, aber unpassend.

Bei den Online-Spielmodi hat War of the Roses leider nicht nicht viel zu bieten. Zwei Gruppen stürzen sich in zwei verschiedenen Spielmodi aufeinander. Klassisches Deathmatch oder fleissiges Flaggenerobern im Conquest-Modus steht zur Verfügung. Zunächst noch mit einem von vier vorgefertigten Helden unterwegs, bekommt ihr später auch Gelegenheit, euren eigenen schlagkräftigen oder zielsicheren Rittersmann auf die Beine zu stellen und mit ihm in den Kampf zu ziehen. Dabei könnt ihr eurem Helden dann auch ein eigenes Wappen entwerfen und ihn mit dem passenden Kopfschmuck versehen.

Schade, dass man auf Belagerungen oder Eroberungen von Burgen verzichtet hat. So ein Stronghold-Ambiente in der Ego-Perspektive hätte sicher viel Spass bereitet. Auch auf Ritterspiele samt Arenakämpfen oder Lanzenturnieren müsst ihr bedauerlicherweise verzichten. Wenigstens geht es bei den Gefechten angenehm taktisch zur Sache. Gerade hinsichtlich der Steuerung hat das Spiel einen interessanten Anspruch zu bieten, denn jeder Schlag wird mit einer entsprechenden Mausbewegung vorgegeben. Ob ihr euren Gegner trefft, hängt aber auch von eurer Schlagkraft, der jeweiligen Trefferzone und auch von der Umgebung ab.

War of the Roses Bild
Seid ihr beispielsweise wie ein Berserker mit einem Zweihänder in einem beengten Raum unterwegs, kann es durchaus passieren, dass ihr mit der mächtigen Waffe regelrecht hängenbleibt. Aufgrund der aufkommenden Hektik in den Gefechten sind da manche Schläge dann jedoch auch pure Glückssache. Ähnlich geht es bei den Paraden zur Sache. Mit einem Schild bewaffnet, könnt ihr jedoch neben dem Blocken auch ein paar Spezialtalente nutzen, etwa den Schildstoss oder das Stürmen in einen Feind.

War of the Roses
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 21 Nov 2012 @ 04:36
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