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Warfare - Im Auge des Terrors: Review

  Personal Computer 

Warfare: Im Auge des Terrors - hinter diesem eher uninspirierten Titel verbirgt sich ein beinhartes Echtzeit-Strategiespiel, an dem sich noch so mancher gestandener virtueller Truppenführer die Zähne ausbeissen wird. Zu den Gegnern des Spielers zählen nebst saudischen Rebellen allerdings auch einige Mängel im grundlegenden Einmaleins des Spieldesigns.

Das Setting von Warfare könnte nicht aktueller sein. Der König von Saudi-Arabien sieht sich mit einem Militärputsch konfrontiert und muss aus seinem Palast fliehen. Die Kollegen von der US-Armee sind jedoch sogleich zur Stelle und ergreifen für den saudischen König, und dessen beträchtliche Ölreserven, Partei. An diesem Punkt ist der Spieler bereits mittendrin im ersten Einsatz des Spiels. Schnell offenbart sich Warfare als einer der aktuell härtesten Vertreter des Echtzeit-Strategie-Genres. Wer denkt, im ersten Einsatz könne man die Gegenseite noch mit einem einfachen Sturmangriff in die Schranken weisen, sieht seine Truppen schnell im trockenen Wüstenstaub Saudi-Arabiens liegen. Um also ein Gespür für die verschiedenen taktischen Feinheiten des Spiels zu gewinnen, ist es von Vorteil, die erste Mission mehr als einmal durchzuspielen, ehe man sich in der Kampagne voranwagt.

Taktische Elemente mit Anspruch und Realitätsbezug

Eines der Prunkstücke von Warfare ist seine taktische Tiefe. Auf dem Einsatzgebiet hat der Spieler diverse Möglichkeiten, die Umgebung zu seinen Gunsten auszunutzen oder gar zu verändern. Wer von Scharfschützen aus einem naheliegenden Wald aufs Korn genommen wird, lässt kurzerhand seine Panzer zum Kahlschlag anrollen. Ohne die schützende Deckung verlieren die Scharfschützen ihre Gefährlichkeit. Ebenso verhält es sich im Häuserkampf in den engen Gassen der Dörfer: Granaten und Minenwerfer vertreiben nicht nur die Gegenseite aus ihrer Deckung, sondern zerstören gleich das ganze Bauwerk, um später nicht erneut in denselben Hinterhalt zu geraten. Hier ist es hilfreich, dass man seinen Truppen zielgenau befehlen kann, welche Waffe oder Munition sie für eine bestimmte Aktion zu verwenden haben.
Wirklich neu ist das alles zwar nicht, doch Warfare ist eines der wenigen Spiele, die einen auch dazu zwingen, von solchen taktischen Winkelzügen tatsächlich Gebrauch zu machen. Nur wer die Spezialfähigkeiten der Infanterie- und Panzertruppen sowie der Luftunterstützung gezielt einsetzt, hat Aussicht auf Erfolg. Die Fahrzeuge verfügen zudem über ein detailliertes Schadensmodell. Einzelne Teile wie das Fahrwerk, der Motor und die Geschütze können zerstört und bei Gelegenheit auch wieder repariert werden. Es kann sich dabei durchaus auszahlen, ein feindliches Fahrzeug nicht komplett ausbrennen zu lassen. In diesem Fall können nämlich eigene Truppen das Vehikel in Beschlag nehmen.

Warfare - Im Auge des Terrors
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Kilian Ebert

Warfare---Im-Auge-des-Terrors


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Kilian Ebert am 05 Aug 2008 @ 07:43
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