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Wargame - Red Dragon: Review

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Ein drohender Dritter Weltkrieg beschäftigt uns in Strategiespielen ja ständig. Eugen Systems gibt euch in Wargame: Red Dragon die Möglichkeit, euch mit verschiedenen Szenarien auseinanderzusetzen. Dabei geht es um Konflikte, die in den Jahren 1982 bis 1991 im asiatischen Raum stattfinden. Es kommt zu erneuten Spannungen zwischen Nord- und Südkorea; Russland und China geraten aneinander, und Hongkong wird auch von den Chinesen angegriffen. Oder anders gesagt: Es gibt viel zu tun.

Knackige Echtzeitstrategie mit Tücken

Wenn ihr den Vorgänger Wargame: AirLand Battle bereits gespielt habt, werdet ihr euch schnell zurechtfinden. Neu ist, dass ihr diesmal auch Marineeinheiten mit in die Gefechte nehmt, denn Seeschlachten sind ein elementarer Bestandteil geworden. Neben vier verschiedenen Kampagnen stehen euch im Einzelspielermodus auch noch konfigurierbare Schlachten zur Verfügung. Damit alleine seid ihr bereits einige Stunden beschäftigt. Sofern ihr Neueinsteiger in die Serie seid, solltet ihr die Kampagnen zunächst durchspielen, um dann erst in die deutlich dynamischeren und auch hektischeren Mehrspielergefechte einzusteigen.

Die Einheiten sind wesentlich stärker unterteilt als im Vorgänger. Es stehen euch nicht mehr nur komplette Divisionen zur Verfügung, sondern beispielsweise Panzerregimente, Hubschrauberstaffeln oder Schiffe, die dann einzeln über die Karte bewegt werden müssen. Marineeinheiten können an Land gehen, was zusätzliche Optionen ins Spiel bringt. Um dabei die Übersicht zu behalten, haben die Entwickler eine veränderte Gefechtsansicht integriert. Kollege André Linken hatte im Test des Vorgängers auch auf den äusserst knackigen Schwierigkeitsgrad verwiesen. Eine ähnliche Vorwarnung müssen wir nun auch für Wargame: Red Dragon aussprechen, denn unerfahrene Feldherren sind hier rasch überfordert.

Wargame - Red Dragon Bild
Vier Kampagnen werden euch geboten. Im "Busan-Kessel" seid ihr auf Seiten Südkoreas im Jahr 1987 unterwegs und versucht die nordkoreanischen Truppen aufzuhalten, die in Südkorea einmarschieren. In "Bär gegen Drache" greift China Russland präventiv an, bevor die russischen Truppen mobilisiert werden können. Hintergrund des Konflikts ist dabei der Krieg zwischen Vietnam und China. Der Krieg um Hongkong von 1984 stellt nach unserem Dafürhalten eine der schwereren Kampagnen dar, denn auf Seiten von Grossbritannien seht ihr euch der Übermacht Chinas gegenüber. Ebenfalls im gleichen Jahr 1984 findet der Krieg um Japan statt, den ihr auf Seiten der UdSSR erlebt. Hierbei gilt es, den Erstschlag auf Japan erfolgreich durchzuführen, bei dem vor allem die Marine zum Zuge kommt.

Wargame - Red Dragon
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Markus Grunow

Wargame---Red-Dragon


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Markus Grunow am 15 Jul 2014 @ 16:16
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