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Warlock - Master of the Arcane: Review

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Rundenbasierte Strategie - nicht erst seit Civilization ein interessantes Genre. Manchmal gibt es dann auch unerwarteten Nachwuchs, so wie vorliegend mit Warlock - Master of the Arcane. Wer aufgrund von vielen Sechsecken auf dem Schlachtfeld einen Vergleich zu Civilization V herstellt, liegt einerseits nicht weit daneben, andererseits aber eben doch.

Irgendwo im Reich der Fantasie

Es gibt ja immer irgendwo einen Bösewicht, verfeindete Reiche und Krieg. Ohne diese Szenarien gäbe es auch keine Strategiespiele, so einfach ist das. Bei Warlock begeben wir uns in das aus Majesty bekannte Reich Ardania, wo sich Oger, Elfen, Skelette, Krieger und Geister tummeln - kurz: Fantasy ist Trumpf. Wer da nun wem auf den Schlips getreten ist, ist ja im Grunde genommen unwichtig. Fakt ist: Wir beginnen mit einem Zauberer, den wir uns aus einer kleinen Auswahl herauspicken und dessen Stärken festlegen, um während des Spiels ein paar Boni wie zum Beispiel mehr Geld zu erhalten. Ausserdem können wir den Schwierigkeitsgrad festlegen und die Grösse, die Beschaffenheit der Welt sowie die Anzahl der Unterwelten bestimmen. Schon hier weist der Titel einige Parallelen zu Civilization auf, auch wenn es die Unterwelten im Vorbild nicht gibt.
Worum es dann im Spiel geht? Einigkeit! Alle Zauberer und Landesfürsten unter einen Hut bekommen, dann ist Frieden. Doch das ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick aussieht, denn neben den anderen Feldherren gibt es noch zahlreiche Monster, die einem das Leben schwermachen. So kann es durchaus vorkommen, dass man in den ersten 50 Spielzügen fast ausschliesslich mit der Beseitigung der unliebsamen Drachen, Oger oder Störenfriede beschäftigt ist.



Erst mal losziehen, das Land erobern

Ein grosses Spielfeld voller Sechsecke - der Nebel des Krieges verhüllt den Grossteil der Karte - eine Stadt, zwei Einheiten. So geht es los. Wobei sich die Einheiten unterscheiden, je nachdem welche Rasse ihr gewählt habt - drei stehen zur Auswahl -, und dann gibt es auch noch Unterformen. Die Variationen der Einheiten sind immens, vor allem wenn man bedenkt, dass das Spiel gerade mal 20 Euro kostet. Dazu kann auch noch jede Einheit aufgerüstet werden, wenn man die entsprechenden Räumlichkeiten gebaut hat. Ganz so komplex wie Civilization - ja, der Vergleich bietet sich trotz des unterschiedlichen Settings immer wieder an - geht es nicht zu, aber es gibt dennoch eine Vielzahl an bestimmten Feldern, auf denen wir Spezialgebäude errichten können. Dabei gilt es, die vier Ressourcen des Spiels immer im Auge zu behalten: Gold, Nahrung, Mana und Forschung. Einige Gebäude und sämtliche Einheiten verbrauchen Ressourcen, andere Gebäude generieren sie. Auf die richtige Balance kommt es an, auch im Kampf mit den vielfältigen Gegnern. Dass das Ganze Spass macht, liegt am Spielprinzip, das schon Civilization Suchtcharakter verlieh. Eine Runde geht immer noch, spätestens dann, wenn man das erste Portal zu einer Unterwelt entdeckt hat. Die haben es nämlich in sich, weil dort noch mächtigere und bösartigere Feinde lauern. Wer sich durch das Portal begibt, der sollte seine Einheiten schon etwas länger geführt und aufgerüstet haben.

Warlock - Master of the Arcane
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 20 Mai 2012 @ 15:17
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