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Wild Earth Africa: Review

  Personal Computer 

Wild Earth Africa ist ein reinrassiger Ego-Shooter. Ihr rennt permanent durch grafisch recht dröge aber grosse Levels und schiesst unentwegt auf Tiere, die dann nicht mal umfallen. Was der Käse soll und warum das Ganze trotzdem irgendwie Spass macht? Hier ist unser Test!

König der Löwen

Na, dann wollen wir die ganze Sache mal ganz langsam aufklären. Trockenes Wissen kann eine verdammt langatmige Angelegenheit sein. Man liest ein Buch, hört jemandem zu oder suchmaschint sich alles aus dem Internet zusammen. Und oftmals fragt man sich dann, wozu man dieses Wissen überhaupt braucht und wie man es sich merken soll. Dabei ist des Rätsels Lösung ganz einfach. Das trockene Wissen muss in eine spassige, kurzweilige Verpackung gesteckt werden und ehe man sich versieht, wundert man sich, was man alles gelernt hat.

Wild Earth Africa ist so ein Spiel, das trockenes Wissen clever verpackt. In Form eines 3D-Shooters nämlich. Zu erfahren gibt es darin eine ganze Menge über die Serengeti und das dort lebende Getier, vom Stinktier bis zum Elefanten, vom Nilpferd bis zur Giraffe. Dabei ist die Bezeichnung 3D-Shooter ein wenig missverständlich, erinnert das Spielprinzip doch am ehesten an das grottige Paparazzi-Spiel Zoom. Richtig, umhergelaufen und geschossen wird nur mit einer Fotokamera. Zu fotografieren gilt es in den riesigen, frei begehbaren 3D-Landschaften vorgegebene Pflichtmotive, wie einen Elefanten, der einen Baum umschubst oder eine Giraffe, die Laub frisst. Als Fotograf einer Expedition haltet ihr also drauf und zoomt euch an das wilde Getier ran. Parallel dazu erzählen euch eure Begleiter, ein Wissenschaftler-Pärchen, viele interessante Details zu den Tieren und Motiven. Damit euch das Geplapper nicht allzu schnell auf die Nerven geht, wurde die deutsche Sprachausgabe von zwei professionellen Schauspielern und Sprechern vertont, deren Stimmen ihr sicher schon das eine oder andere Mal in TV-Serien oder Werbespots gehört habt.

Ich höre Stimmen

Zu sehen bekommt ihr die beiden wohlklingenden Figuren im Spiel übrigens nicht. Ob sie euch dennoch begleiten oder ihre Stimmen nur über Funk zu euch gelangen, ist selten klar, tut aber auch weiter nichts zur Sache. Pro Fototour, die sich meist einem übergeordneten Thema widmet, müsst ihr zwischen zwanzig und vierzig Pflichtmotive schiessen, die anschliessend für einen Artikel herhalten sollen. Darüber hinaus gibt es sekundäre Motive wie einen Termitenhügel oder Hufspuren, die den daraus resultierenden Artikel optisch verbessern, aber nicht zwingend zum erfolgreichen Beenden der Mission notwendig sind. Sehr nettes Detail am Rande: das Programm generiert nach der erfolgreichen Fototour eine HTML-Datei mit dem daraus entstandenen Artikel und euren Fotos, wie er online erscheinen würde. Auch diese Artikel verraten übrigens noch einmal viel Informatives zum entsprechenden Thema. Die Dateien werden, wie alle eure Fotos, im JPEG-Format auf der Festplatte gespeichert.

Wild Earth Africa
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Tobias Kuehnlein

Wild-Earth-Africa


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Tobias Kuehnlein am 01 Jul 2007 @ 16:03
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