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Wings of Prey: Review

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Es ist schon etwas länger her, dass sich ein Flugsimulator in die virtuellen Höhen begeben hat. Steht dann auch noch Air-Combat auf dem Plan, wird die Luft noch dünner. Die Entwickler von Gaijin Entertainment bleiben ihrer Linie aber treu, die sie mit dem Next-Gen-Ableger der IL-2-Sturmovik-Serie, Birds of Prey, begonnen haben. Auch in Wings of Prey sitzt man in der Kanzel eines Kampffliegers des Zweiten Weltkriegs und sieht berühmte Schlachtfelder der damaligen Zeit von oben, während man seinen Gegnern die Hölle heiss macht.


In Wings of Prey braust man nicht als namenloser Pilot durch eine eigene Handlung und erlebt folglich auch nicht die Hintergrundgeschichte eines weiteren Soldaten, der seinen Dienst fürs Vaterland verrichtete. Hier werden in mehr als 50 Missionen Schauplätze von Grossbritannien bis Stalingrad abgeflogen, Gegner aufgespürt und die Tauglichkeit gegnerischer Rettungsfallschirme getestet. Das mag einigen Zockern ein bisschen zu trocken präsentiert sein. Schenkt man den Geschichten alter Weltkriegsveteranen aber Glauben, so gehörten gerade die Piloten grundsätzlich zu den Teufelskerlen unter den Kriegern.

Wer sich nicht mit Luftwiderständen, Windrichtungen und anderen physikalischen Eigenschaften der Luft auseinandersetzen will, schaltet lieber das Schwierigkeitsniveau auf Arcade. Damit kommen dann auch die Spieler klar, denen Action wichtiger ist, als Schalter zu betätigen, damit die Mühle auch stabil auf Kurs bleibt. Ausserdem kann man sich dann auch besser auf die Konfrontationen konzentrieren. Wirklich anspruchsvoll ist der Simulationsmodus allerdings nicht gerade. Vergleicht man die alten Sturmovik-Spiele mit Wings of Prey, so besteht schon ein grosses Gefälle. Der Dogfight-Oldie bietet für Realismusfreunde dann doch einfach mehr.

Wings of Prey Bild
Die Missionen sind klar und deutlich definiert - einen Innovationspreis würden sie jedoch nicht abstauben können. In traditioneller Manier greifen die Piloten Luftkonvois an, vertreiben Eindringlinge aus dem eigenen Luftraum oder machen gegnerische Bodenstellungen durch flächendeckendes Bombardement mürbe. Das Drehbuch schrieb die Geschichte vor mittlerweile mehr als sechs Jahrzehnten, die Dramatik darin bleibt aber nach wie vor erhalten, ohne einen Hauch an Brisanz zu verlieren.

Wings of Prey
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Martin Weber

Martin Weber am 01 Feb 2010 @ 20:54
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