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Winter Sports 2012 - Feel the Spirit: Review

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Als der Tester sah, wer der Entwickler von Winter Sports 2012 - Feel the Spirit ist, kamen gleich Erinnerungen an das vor einigen Jahren unsäglich schwache Sportspiel Winterspiele auf. Von uns mit 2.5 Punkten abgestraft, konnte der Titel damals nur als Hilfe bei Schlafstörungen empfohlen werden. Aber das ist Jahre her, mittlerweile wird man ja wohl wissen, wie ein vernünftiges Winterspiel zu funktionieren hat?

Zehn Disziplinen - wenig Abwechslung

Werfen wir zunächst einen Blick auf die im Spiel vorhandenen Disziplinen. Zehn Wettbewerbe gibt es zu entdecken. Da lockt der Ice Speedway mit eisigen Rundenfahrten auf den Spike-Motorrädern, wartet eine kleine Arena auf die flinken Kufensprinter beim Shorttrack, halten Wertungsrichter ihre Notenschildchen hoch beim Skispringen und beim Snowboard Freestyle. Curling als nervenentspannende Massnahme ist ebenso vertreten. Die restlichen Disziplinen, Skicross, Super-G, Abfahrt, Slalom und Riesenslalom, jedoch unterscheiden sich nur geringfügig voneinander. Abfahrt, Super-G und der Riesenslalom ähneln sich enorm, lediglich die Enge, respektive der Abstand der Tore ist verschieden.

Einzig beim Skicross gibt es noch etwas Abwechslung zu vermelden. Die Vielfalt kommt hier eindeutig zu kurz. Gerade in der Vorjahresversion - welche allerdings von einem andere Entwickler programmiert wurde - zeigte sich, wie man auf bestem Wege Abwechslung in ein Winterspiel bringen kann. Denn Sportarten wie Biathlon oder Bobfahren gehören nach unserem Dafürhalten zum guten Ton eines Wintersporttitels. Wäre die Qualität hinsichtlich Technik, Anspruch oder wenigstens bei der Handhabung immerhin auf solidem Niveau, könnte man diesen Wettbewerbs-Fauxpas ja noch gnädig verzeihen. Doch kann Winter Sports 2012 auch nicht hinsichtlich der Atmosphäre und auch nicht bei der Spielbarkeit punkten. Ihr tretet im Einzelspielermodus gegen drei weitere KI-Fahrer an, deren Können jedoch nicht einmal beim ersten Anspielen ausreicht, um einen halbwegs nüchternen Spieler herauszufordern.

Beim Speedway-Event steuert ihr euer Motorrad nahezu gänzlich ohne Aufregung öde um den Ovalkurs. Berührt ihr einen Gegner oder eine Bande, stürzt ihr schnell, gleiches gilt auch für den Skicross-Abfahrtslauf. Gänzlich anders sieht das dann lustigerweise beim Shorttrack-Rennen aus. Wo es sonst oftmals in den realen Rundenrennen zu Stürzen aufgrund von Berührungen mit Kontrahenten kommt, könnt ihr hier fast nach Herzenslust rempeln. Sehr authentisch und unterhaltsam ist auch das nicht. Zudem kommt man sich unsäglich beschränkt in seinen Möglichkeiten vor, wenn man so etwas erlebt. Beim Skisprung-Wettbewerb missfällt die Handhabung ebenso. Weder per Tastatur noch per Maus lässt sich der Springer zufriedenstellend kontrollieren. Als Ausgleich dafür landet man allerdings kurioserweise selbst bei nicht optimalem Flug häufig sogar jenseits der kritischen Zone im eher flachen Bereich - übrigens recht problemlos.

Winter Sports 2012 - Feel the Spirit
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 07 Jan 2012 @ 17:25
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