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X-Plane 10: Review

  Personal Computer 

"Abheben in fünf Minuten", so verkündet es die Anleitung von X-Plane 10. Ja, das ist möglich, wenn ihr bereits viel Erfahrung mit Flugsimulatoren oder gar realen Maschinen vorweisen könnt. Andernfalls dauert es jedoch erheblich länger, bis ihr sicher von den Startbahnen abhebt, denn der Titel ist nicht nur hinsichtlich seiner auf der Festplatte benötigten Datenfülle ein Gigant.

Herausforderungen in der Luft

Die Installation der acht DVDs dauert eine gefühlte Ewigkeit. Kein Wunder, bei so viel Gigabyte, die da auf die Festplatte geschaufelt werden müssen. Satte 80 Gigabyte Platz braucht ihr mindestens, um die Simulation überhaupt vollständig installieren zu können. Importiert ihr zudem weitere Flugzeuge aus X-Plane 9, steigt das Datenvolumen entsprechend sogar noch an. Dann stehen satte 100 GB zu Buche.

Gleich vorweg: Das Spiel ist nicht nur aufgrund der grossen Datenmenge ein Gigant, der euch unzählige Stunden an den Bildschirm fesseln kann. Doch bevor es losgehen kann, beschäftigen euch die vielen verschiedenen Einstellungsoptionen und Tastaturbelegungen bereits eine Weile. Gerade beim Start unterscheiden sich die 30 bereits im Paket enthaltenen Modelle mitunter beträchtlich. Lasst ihr euch nicht hilfreich unter die Arme greifen, bekommt ihr zudem in der Luft eine Fülle an Herausforderungen geboten, denn die Flugphysik fordert euch einiges ab. Hobbypiloten haben sich rasch daran gewöhnt, doch Neueinsteiger werden Probleme haben, sich an das unterschiedliche Flugverhalten der Maschinen und die entsprechend andere Aerodynamik zu gewöhnen.

X-Plane 10 Bild
Das realistisch wirkende Flugverhalten bei Wind und Wetter, diese unfassbar packende Aerodynamik der Maschinen, bei denen man nie das Gefühl hat, dass sich ein Flugzeug wie das andere steuern lässt, mitsamt den authentisch klingenden Funksprüchen der Flugverkehrskontrollstationen bilden ein Simulationspaket der Extraklasse. Es macht unglaublich viel Freude, sich einzuarbeiten, weil man Fehler leicht beim nächsten Versuch ausmerzen kann. Oder anders gesagt: Gerade hier macht Übung wahrlich den Flugmeister. Auch am Boden machen sich die Wetterverhältnisse sehr bemerkbar. Starker Seitenwind oder regennasser Asphalt muss bei Start und Landung entsprechend berücksichtigt werden, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Fliegt ihr mit einer kleinen Maschine hinter einem grösseren Verkehrsflugzeug her, spürt ihr die Verwirbelungen des Antriebs deutlich.

X-Plane 10
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 27 Feb 2012 @ 18:33
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