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X3 - Terran Conflict: Review

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Die Trilogie findet ein Ende: Mit dem eigentlich fünften Teil der X-Serie schliesst Egosoft eine Geschichte ab, die 1999 mit der Veröffentlichung von X: Beyond the Frontier begann. Fast zehn Jahre später fühlt es sich aber immer noch an wie damals. Das hat gute, aber auch schlechte Seiten.

Die Erde im Blick

Nachdem Kyle Brennan anno 1999 in X: Beyond the Frontier durch eine Fehlfunktion des Sprungantriebs in den fremden X-Sektor teleportiert wurde, hat der Spieler die heimatliche Erde nicht mehr gesehen. Weit weg vom Sol-System wurden Kämpfe gegen Xenon, Khaak sowie rasseninterne Kriege geführt. Neun Jahre später hat man nun endlich wieder die Erde fest im Blick, denn das Tor zum hiesigen Sonnensystem wurde bereits in X3: Reunion wieder aufgestossen. Nun also soll in Terran Conflict der Bogen geschlossen werden.

Anstatt eine feste Rolle zuzuweisen, hat man in Terran Conflict dieses Mal die Wahl zwischen verschiedenen Piloten, die auch an unterschiedlichen Startpunkten anfangen. So kann man erstmals einen Erdling spielen. Darüber hinaus stehen einem drei weitere vorgefertigte Argonen-Charaktere zur Verfügung: So kann man als Pirat, Händler oder Soldat die Geschichte rund um die Zusammenkunft der fremden Völker aus einer anderen Sicht verfolgen.

All das hört sich zwar interessant an, wird aber, typisch für die X-Serie, sehr hanebüchen präsentiert. Man hangelt sich von Mission zu Mission, die einem per Funkspruch übertragen werden. Zwischensequenzen, wie man sie noch aus X2 kennt, gibt es auch dieses Mal keine. Immerhin kann man nun jederzeit seinen Missionsstatus abrufen und sich an seine Aufgabe erinnern lassen. Bereits abgeschlossene Aufträge werden fein säuberlich archiviert.

Wer der Story nicht folgen will, der kann wie gewohnt frei durch das gesamte Universum schippern und sein eigenes Imperium aufbauen. Das geht sowohl durch Handel - das Handelssystem von X ist seit dem ersten Teil eines der komplexesten Systeme der Spiellandschaft - als auch durch Auftragsarbeit. Die Missionen erhält man über das schwarze Brett an Stationen. Zwar wurde im Vergleich zu X3 nicht viel daran gearbeitet, dennoch gibt es genügend abwechslungsreiche Aufträge für viele Stunden Spielspass. Darüber hinaus kann man sein Leben natürlich auch der Piraterie widmen und andere Frachter sowie Raumschiffe überfallen und übernehmen. Aber aufgepasst: Die einzelnen Rassen merken sich, wie der Spieler mit ihnen umgeht.

X3 - Terran Conflict
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Patrik Nordsiek

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Patrik Nordsiek am 26 Okt 2008 @ 17:47
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