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Xpand Rally: Review

  Personal Computer 


Liebhaber von Rallye-Spielen kommen derzeit leicht ins Grübeln. Gleich drei Giganten des staubigen Motorsports erschienen in kurzer Reihenfolge für den PC und schickten sich an, den Geldbeutel der Rennsportfans zu erleichtern. Nach Richard Burns und dem fünften Teil der Colin McRae-Serie erschien nun mit Xpand Rally ein weiterer Kandidat für den Genrethron der Rallye-Simulationen. Doch lohnt sich die Ausfahrt mit dem Frischling überhaupt?



Vor dem eigentlichen Spieleinstieg ist ehrliche Selbsteinschätzung gefragt. Haltet ihr euch eher für den Simulationsfreak, der sich nicht davor scheut, stundenlange Einarbeitungszeiten in Kauf zu nehmen, bevor der Wagen endlich so um die Kurven driftet, wie man es gerne hätte? Oder seid ihr eher ein Spieler der Gattung "Immer wieder gern, aber bitte nicht ganz so anspruchsvoll sondern spassig"? Xpand Rally bietet euch beide Alternativen an, vom eher arcademässigen Rennspiel bis hin zur richtigen Rennsimulation, in der beispielsweise das Schadensmodell erheblich realistischer ausfällt. Anschliessend können wir uns für einen der vorhandenen Spielmodi entscheiden. Vom Einzelrennen über die Multiplayerfahrten bis hin zum Herzstück des Spiels, der Rallye-Meisterschaft, reicht das Angebot.

Doppelgänger auf der Strecke!

Mit 15.000 Euro Startgeld ausgestattet, kauft ihr euch einen kleinen Wagen und beginnt eure Karriere als Rennfahrer eher bescheiden mit wenigen PS. Gute Platzierungen sorgen für das nötige Kleingeld, um den Wagen aufrüsten und reparieren zu lassen. Mit der Zeit kommt genug Geld in die Kasse, um sich einen flinkeren Wagen leisten zu können. Zusätzlich gibt es im Spielverlauf auch so manche Herausforderung gegnerischer Fahrer. Gewinnt ihr das Duell, habt ihr das Auto des Kontrahenten hinzugewonnen. Vor jedem Rennen habt ihr die Möglichkeit, am Setup eures Wagens kräftig herumzuschrauben. Die Änderungen, beispielsweise an der Härte der Stossdämpfer oder an der Getriebeumsetzung, wirken sich spürbar auf den Strecken aus. Schade ist lediglich, dass es mangels Lizenz keine originalen Namen für die Rennwagen gibt. So wurde aus einem Peugeot 206 beispielsweise ein "Lion". Letztlich fällt das aber auch nur bei der Auswahl der Wagen in der Werkstatt negativ auf, im Gelände ist dies total egal, nicht zuletzt deshalb, weil die Wagen optisch ihren realen Vorbildern aus der Rennszene bis auf die kleinste Schraube ähneln.

Die Rennen sind sehr abwechslungsreich: Zwar versucht ihr die meiste Zeit in den Checkpunkt-Rennen gegen das Ghost-Car mit der Bestzeit zu bestehen. Doch wie schon in DTM Race Driver 2 gibt es eine grosse Vielfalt bei den Rasereien. Neben den bereits angesprochenen Herausforderungen gibt es auch noch Runden-Fahrten und die "freien Rennen", bei denen ihr nicht an Wege und asphaltierte Strassen gebunden seid. Um die Checkpunkte in diesem Spielmodus zu erreichen, habt ihr völlige Fahrfreiheit quer durch die Pampa!

Xpand Rally
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Admin

Admin am 06 Mrz 2005 @ 19:42
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