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Zoo Tycoon: Review

  Personal Computer 


Aufbau-Strategiespiele à la Roller Coaster Tycoon oder oder Sim City sind langsam veraltet. Es braucht neue Aushängeschilder. Städte bauen? Themeparks bauen? Nein, doch nicht. Aber wie wäre es mal mit einem Zoo? Was eigentlich komisch tönt, ist aber in Wirklichkeit die Renaissance der oben erwähnten Aufbau-Strategiespiele. Kann das sein? Lest selbst.



"Mamma, schau mal...

...ein weisser Tiger! Und da drüben noch gleich ein Äffchen. Mamma, ich habe Hunger!" Man kann es sich bildlich vorstellen. Der kleine Junge und die Mutter sind im Zoo. Der Junge schaut mit grossen Augen in den Affenkäfig. Ein Äffchen bemerkt, dass es vom Jungen beäugt wird und grinst ihn mit einem verschmitzen Lächeln an. Dann kommt es krabbelnd an den Rand des Käfiggitters und betrachtet den Jungen von oben bis unten. Die Mutter nimmt den Jungen am Arm und zieht ihn hinter sich her, zur nächsten Hamburgerbude, wo sie ihm einen saftigen Burger bestellt. Dann setzt sie ihn auf einen der Bänke, die kreisförmig einen grossen Springbrunnen umgeben. Der Junge ist ganz aufgeregt. Was für andere Tiere wird er wohl noch zu sehen bekommen?

Die Mutter nimmt gerade eine grossen Schluck aus ihren Colabecher, ein Moment Unachtsamkeit; der Junge ist verschwunden. "Na toll!" denkt sich die Mutter, rafft sich auf und schaut um...

Der eigenen Zoo

Bisher konnte man "nur" eigene Städte, Freizeitparks usw. erschaffen und dabei seiner Fantasie freien Lauf lassen. Blue Fang hat eine Lücke im Aufbau-Strategiewesen entdeckt. Die des organisierten Zoos. So kann man in

Zoo Tycoon

einen eigenen Zoo, nach den eigenen Vorstellungen erstellen. Wie oft schlenderte man schon durch den Zoo und dachte sich: "Das Gehege des Tieres ist zu klein" oder "dort hätten ein paar Sträucher sicher gut getan." Hier können nun "fast" alle Wünsche befriedigt werden. Es herrscht eine reiche Auswahl an Tieren, dies jedoch nur im Endlosspiel. Auch seltene Tierarten, sprich z.B. der Okapi, sind vorhanden. In den einzelnen Szenarien muss man sich die Tiere sprichwörtlich "hart erarbeiten" (Szenarien dauern die volle Zeit. Wenn man also die Kriterien erfüllt hat, muss man warten, bis das Szenario fertig ist!). Am Anfang sind die Szenarienaufträge einfach. Zum Beispiel soll man eine gewisse Anzahl von Besuchern in den Zoo locken. Diese sollen dann auch noch zufrieden sein, was doch meist mehr oder weniger einfach ist. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich dann aber kontinuierlich.

In den einzelnen Szenarien wird man nicht gerade von Geld überhäuft. Doch wenn man einige Missionen erfolgreich abgeschlossen hat, so kennt man die Bedürfnisse der Tiere und kann sich dementsprechend den ein oder anderen Baum oder die ein oder andere Pflanze ersparen. Aber zuerst muss man sich in die Kunst des Gehegebaus einarbeiten, und dies kann manchmal schon zu einer Nervenzerreissprobe werden, wenn man zum Beispiel "heikle" Tiere unterbringen muss. Manchmal ist es schon schier zum verzweifeln. Tiere "beschweren" sich oder wollen krampfhaft keinen Nachwuchs in die Welt setzen. Dann muss man halt nochmals über die Bücher und sich informieren, wo denn das besagte Tier seinen ursprünglichen Lebensraum hat, wie dieser aussah und dann die entsprechenden Vorkehrungen treffen, Pflanzen einsetzten etc. Sollte man sich dieser Probe erfolgreich gestellt und den Gehegebau intus haben, so wird man mit Auszeichnungen belohnt, die sich dann auch finanziell lohnen. Dies wird jeweils als Meldung angezeigt.

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Admin am 06 Mrz 2005 @ 19:33
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