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Command & Conquer 4 - Tiberian Twilight: Review

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Mit Command & Conquer: Tiberian Twilight endet die Saga des Tiberium-Universums. Wir haben den vorerst letzten Teil aus dem beliebten C&C-Universum genauer unter die Lupe genommen und berichten von vorderster Front, ob Electronic Arts der Abschluss der Kane-Story geglückt ist oder nicht.

Tiberian Twilight

Um es gleich vorweg zu nehmen, wer die Vorgänger aus dem Tiberium-Universum der C&C-Reihe nicht kennt, wird sich mit der Geschichte des letzten Teils schwer tun. Tiberian Twilight verzichtet auf eine Story-Einführung des bereits Geschehenen und setzt schon zu Beginn Vorwissen voraus, um der Handlung folgen zu können. Während sich der Alien-Rohstoff Tiberium während der letzten Jahre überall auf der Welt verteilt hat, sieht sich die GDI gezwungen, einen Pakt mit NOD einzugehen, um das Tiberium-Problem endgültig zu beseitigen.

Dass dieser Scheinfrieden mit NOD nicht lange halten kann, dürfte den Fans der Reihe klar sein, und so müsst ihr euch auch schon nach einigen Missionen entscheiden, ob ihr auf Seiten der GDI kämpft oder euch der Bruderschaft von NOD anschliesst und den Worten Kanes folgt.



Erzählt wird die Story wie gewohnt in Ingame-Zwischensequenzen, in denen Kane die Hauptrolle spielt. Überraschend ist jedoch, dass EA für den letzten Teil der Reihe vollkommen auf bekannte Hollywood-Gesichter verzichtet und euch nur Joseph D. Kucan in der Rolle von Kane als einzig bekanntes Gesicht vorsetzt. Die Story von Tiberian Twilight gehört zudem leider zu den schwächsten der gesamten Reihe und auch der Abschluss lässt viel mehr Fragen offen, als er beantwortet.

Basisbau ade

Zum Abschluss der Tiberium-Reihe hat EA dem Spiel eine Rundum-Erneuerung verpasst. Im Detail heisst dies, dass es den Basenbau aus den Vorgängern in dieser Form nicht mehr gibt. Stattdessen gibt es nur noch ein mobiles Baufahrzeug, genannt Crawler, in drei verschiedenen Ausführungen: offensiv, defensiv oder unterstützend. Je nachdem für welche Klasse ihr euch entscheidet, stehen euch auch andere Einheiten während des Gefechts zur Verfügung. Zu Beginn einer jeden Mission, wählt ihr wie bereits erwähnt eure Klasse aus, platziert euren Crawler am Spawn-Punkt und produziert mit ihm fortan sämtliche Einheiten, Geschütztürme und Bunker. Ihr müsst euch keine Sorgen um zu wenig Energie, Baufläche oder Tiberium-Raffinerien machen, euer Crawler ist ein Rundum-sorglos-Paket. Ebenso könnt ihr euren Crawler einfach zusammenpacken und an einer anderen Stelle wieder aufbauen. C&C 4 verabschiedet sich damit nun vollkommen vom statischen Basenbau der Vorgänger und wirkt nun deutlichen achtionlastiger als die Vorgänger.

Sofern ihr während einer Mission merkt, dass eure derzeitige Crawler-Klasse gegen den Feind nicht die Wirkung erzielt, die ihr euch erhofft habt, könnt ihr den Crawler auch demontieren und zur einer anderen Klasse wechseln. Dieses Spielchen lässt sich jedoch nur eingeschränkt nutzen, wählt daher zu Missionsbeginn eure Klasse mit Bedacht aus; die Missionsbesprechung vor jedem Auftrag lässt meist schon erahnen, was euch erwarten wird. Ihr könnt allerdings mit allen drei Klassen jede Mission erfolgreich abschliessen; mit der einen oder anderen Wahl werdet ihr es aber ein wenig einfacher haben und schneller zum Sieg kommen - vor grossartige Probleme werdet ihr jedoch nicht gestellt.

Der Tiberium-Abbau entfällt in Tiberian Twilight vollkommen, zwar sind die giftigen Kristalle immer noch in der Spielwelt vorhanden und können nun von jeder Einheit aufgesammelt werden, bieten euch jedoch keine Ressourcen zur Einheitenproduktion mehr, sondern fungieren als Upgrade-Punkte für eure Einheiten.

Command & Conquer 4 - Tiberian Twilight
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Marco Peters

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C&C 4

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Marco Peters am 12 Apr 2010 @ 16:41
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