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dream Pinball 3D: Review

  Personal Computer 

Flipper-Simulationen haben eine lange Tradition auf den heimischen Rechnern. Klassiker wie David´s Midnight Magic Flipper, die Pro Pinball-Reihe mit dem Urgestein Timeshock, oder die ebenso gelungene Simulation Big Race USA liessen Freunde der schnellen Finger sich immer wieder an neuen Highscores versuchen. Neues Futter ist mittlerweile erhältlich. Zuxxez Entertainment veröffentlichte mit Dream Pinball 3D eine grosse Hoffnung für Flipperfans. Wir spielten uns die Zeigefinger wund und sagen euch, ob sich die Anschaffung der Simulation lohnt.

Bereits vor der Installation die erste Hürde: Wir bekamen die CD kaum aus der schicken Papp-Verpackung. CD-Cover und Handbuch sind dermassen eng in die Hülle gesteckt, dass nur der Einsatz von zarten Damenhänden eine Katastrophe vermied. Mittlerweile ist klar, warum es Probleme beim Auspacken gibt: Das Handbuch ist kurz vor Release noch etwas dicker geworden als geplant. Das hat man nun davon, wenn man gleich drei Sprachen in einem Handbuch unterbringt und so aus eigentlich siebenundvierzig Seiten sage und schreibe einhundertsiebenundzwanzig bastelt. Doch nach der Installation und beim Blick in das Handbuch ist der erste Ärger rasch verraucht, denn auf den Seiten werden die verschiedenen Tische und Optionen hervorragend erläutert.

Nach einer kurzen Tastatur-Optimierung stürzen wir uns auf die Tische. Mal eben ein paar Minuten spielen, so lautete zumindest der Plan. Satte fünf Stunden später klingelte das Telefon: Glücklicherweise, denn sonst wäre der Tester viel zu spät vom Monitor wieder losgekommen. Ja, da ist es wieder, dieses begeisterungsfähige Gefühl einer hervorragenden Flippersimulation. Diese entspannte Unterhaltung, die zwischendurch in brenzligen Situationen so herrlich hektisch werden kann, nur um kurz darauf wieder in ein gemütliches Erlebnis überzudriften. Genau so soll es ja auch sein.

Herrlich nachvollziehbare Unberechenbarkeit!

Die sechs verschiedenen Tische bieten euch gänzlich unterschiedliche Herausforderungen. Während die Flipper "Knight Tournament", "Dino Wars" und "Two Worlds" eher etwas für präzise Spieler mit einem Hang zu weniger hektischem Geschehen sind, geht bei "Monsters", "Spinning Rotors" und "Aquatic" schon erheblich mehr die Post ab. Wesentlich schneller und vor allem auch unberechenbarer kommen die Kugeln hier zu euch zurück. Die beste Mischung und der vielleicht gelungenste der sechs Tische stellt der Two Worlds-Flipper dar. Die Physik auf allen Tischen ist sehr überzeugend und hält den Vergleich zu realen Flippern locker stand.

Gleich ist allen Tischen aber eine Besonderheit, die wir zuletzt beim Geschicklichkeitsspiel Balance zu sehen bekamen. Nach einer gewissen Zeit erhaltet ihr statt der anfänglichen Stahlkugel einen neuen Ball aus gänzlich anderem Material. Elfenbein-, Marmor-, Eichen-, Walnuss- oder eine Goldkugel warten darauf, von euch beherrscht zu werden. Jede dieser Kugeln hat nicht nur ein anderes Gewicht, sondern auch ein gänzlich unterschiedliches Abprallverhalten. Bis ihr alle verschiedenen Materialien zu handeln wisst, vergehen einige Spielstunden. Speziell die sehr schwere Goldkugel wird euch anfänglich Rätsel aufgeben, denn mit ihr in die höheren Flipperregionen zu gelangen, ist alles andere als einfach.

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Markus Grunow

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Markus Grunow am 13 Sep 2006 @ 23:01
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